Ansel Adams

Ansel Adams wurde am 20. Februar 1902 in San Francisco geboren. Er war der einzige Sohn von Charles Hitchcock Adams und Olive Bay Adams. Er wuchs gut behütet und sittenstreng in einem bürgerlich-konservativen Haushalt auf. Seine Eltern waren beide künstlerisch veranlagt. Sein Vater interessierte sich für Astronomie und Fotografie, seine Mutter fühlte sich der Porzellanmalerei zugetan. So kam Ansel schon bald mit der Kunst in Berührung.


Zunächst begeisterte sich Ansel Adams für die Musik, speziell für das Klavier. Doch schon bald,, entdeckte er seine Leidenschaft für die Natur und die Landschaftsfotografie.

Schon als Schüler, als er mit 10 Jahren 2 Wochen krank war, zeigt ihm sein Vater seine Boxkamera, die er besaß. Ansel entwickelte Interesse an der Fotografie. Da er 2 Jahre später von der Schule verwiesen und zu Hause unterrichtet wurde, hatte er kaum Kontakt zu gleichaltrigen. Er war ein typischer Einzelgänger. Er ging stundenlang spazieren und genoss die Landschaften.

Seine ersten Aufnahmen machte er 1916 in den Golden Gates, im Yosemite-Nationalpark. Hier verbrachte er sehr viel Zeit mit seinen Eltern. Er bekam seine erste Kamera, eine Kodak Brownie Nr. 1 Box, geschenkt, mit der er seine ersten fasinierenden Naturaufnahmen machte.

Trotzdem blieb sein Wunsch, Konzertpianist zu werden. Er war sehr begabt und er brachte sich das Klavierspielen selbst bei. Erst mit Mitte 20 entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie und so kam die Wende. Folgedessen studierte er Fotografie.

1927 entstanden, im Yosemite-Nationalpark, seine berühmten Bilder „Monolith“ und The Face of Holf Dome“. Ab diesem Tag veränderte sich nach eigener Aussage „sein Verständnis für das Medium Fotografie“.

Trotzdem schwankte er immer noch zwischen seinen zwei großen Leidenschaften. Anfang der 30er Jahre, musste er sich, vor allem wegen finanzieller Knappheit, Klarheit verschaffen. Zu diesem Zweck reiste er öfter nach Mexico. In gemeinsamer Arbeit mit der befreundeten Mary Austin entstand ein Buch über New Mexico,
1930 machte Paul Strand mit seiner Einstellung zur Fotografie einen großen Eindruck auf ihn.

Somit wurde ihm immer klarer, welche Möglichkeiten in der Fotografie stecken. Von nun an wollte er sich ausschließlich der Fotografie widmen. Er richtete sich ein eigenes Studio ein und arbeitete von nun an als Auftragsfotograf. Doch seine Leidenschaft galt sein Leben lang der künstlerischen Fotografie. Er experimentierte und probierte neue fotografische Richtungen.

1932 gründete er zusammen mit berühmte Fotografen Edward Weston, Willard van Dyke, Henry Swift, Sonya Noskowiak, John Paul Edwards und Imogen Cunningham die Gruppe f/64. Sie setzten sich für eine Fotografie ein, die durch größtmögliche Schärfentiefe und Detailgenauigkeit gekennzeichnet war. Bei einer Ausstellung wurden sie heftig kritisiert, da die Menge der Meinung war, Fotografie kann man nicht als Kunst bezeichnen.

Ansel Adams hatte das Ziel, den Kontrastumfang des Motivs so auf den Kontrastumfang des Schwarzweißfilms zu übertragen, dass der Bildeindruck so natürlich wie möglich dargestellt wird. Er wollte perfekte, sauber durchgezeichnete Negative.

Ein persönlicher Meilenstein für Adams war 1936 die gemeinsame Ausstellung, mit seinem großen Vorbild Alfred Stieglitz.

Ansel Adams veröffentlichte viele Bücher und Fotografien. Sein bekanntestes Werk entstand 1941, als er den Auftrag bekam, die Kali-Minen zu fotografieren. Auf dem Weg dorthin machte er die Entdeckung eines außergewöhnlichen Anblicks, den er sofort auf Kamera festhielt. Dieses Werk nannte er „Moonrise, Hernandez, New Mexico“.

Ansel Adams starb am 22. April 1984, im Alter von 82 Jahren an Herzversagen.

Quellen:

http://www.art-magazin.de/szene/9891-bstr-ansel-adams/70537-img-
http://www.lomography.de/magazine/64891-die-besten-der-besten-ansel-adams
http://yourfoto.de/realismus-und-ehrfurcht-der-natur-fotograph-ansel-adams/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams
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