175 Mädchen nahmen am Technik-Kongress in Adlershof teil

May (links) und Gina bei ersten Lötversuchen. Professor Kai Schauer hilft dabei. (Foto: Ralf Drescher)

Adlershof. Der Wissenschaftsstandort Adlershof ist der richtige Ort für einen Kongress, der sich an naturwissenschaftlich interessierte junge Frauen richtet. Das Wista-Management und mehrere Firmen waren Gastgeber für den 4. Mädchen-Technik-Kongress.

"Leider gibt es zu wenig Mädchen mit Interesse für Naturwissenschaft und Technik", erzählt Katharina Kunze vom Zentrum für Mikrosystemtechnik, die den Kongress mit organisiert hat. Eingeladen wurden Schulen aus Berlin und nahen Landkreisen Brandenburgs. Die Resonanz war dann so groß, dass rund 100 Absagen verschickt werden mussten. Wer dabei sein durfte, der erlebte einen Tag rund um die Wissenschaft. Die 175 Teilnehmerinnen konnten unter acht verschiedenen Experimentiermöglichkeiten wählen.

Gina und May (beide 13) kommen von der Platanus-Schule in Pankow. Sie haben sich für einen Lötkurs entschieden. "Ich möchte am Ende einen Elektronikbaustein zusammensetzen. Ich denke, mit etwas Übung ist das zu schaffen", meint Gina.

Als Lötlehrer fungiert Kai Schauer, im Hauptberuf Professor für Mikrosystemtechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide. "In unserem Fachbereich sind leider nur 30 Prozent der Studenten junge Frauen. Ich hoffe, dass wir mehr Mädchen für eine Ausbildung in unserer Branche interessieren können", sagt er.


Ralf Drescher / RD
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