Junge Leute bauten ein Wochenende lang Adlershof nach

Josua und Mara haben ein Stück der Dörpfeldstraße nachgebaut. (Foto: Ralf Drescher)

Adlershof. Für ein Wochenende wurde der Festsaal der Schwedenkirche jetzt sozusagen zur Baustelle. Im Rahmen der Lego-Bautage bastelten Kinder und Jugendliche ein Modell von Adlershof.

Josua (neun) und Mara (elf) schieben eine Straßenbahn über die Schienen. Mit etwas Fantasie erkennt man dahinter die Alte Schule und den Adlershofer Markt mit dem bekannten Brunnen.

"Schon seit Jahren beteiligen wir uns an den Lego-Bautagen und holen dafür rund 800 Kilogramm Legosteine für ein Wochenende in unsere Gemeinde", erzählt Pastor Friedrich Graf. Die Steine gehören der Gemeinschaft der Freien Evangelischen Gemeinden, die sie auf Bestellung an ihre Mitgliedsgemeinden verleiht. Verpackt warten sie auf einem Anhänger immer auf den nächsten Einsatz. Jede Gemeinde holt das Spielzeug selbst bei dem vorherigen Nutzer ab.

"Wir haben jetzt zum dritten Mal die Lego-Bautage organisiert. Das macht allen Beteiligten immer wieder Spaß. Und weil wir die Gebäude rund um die Dörpfeldstraße nachbauen, ist das gleich ein Stück Heimatkunde", freut sich Pastor Graf. Ganz maßstabgetreu lässt sich der Ortsteil leider nicht nachgestalten. Die Lage der Gleise und ein gewisses Gebäuderaster sind auf den Montageplatten schon vorgegeben. Trotzdem finden neben den bereits erwähnten Bauten noch die Schwedenkirche der Gemeinde, die nahe Evangelische Verklärungskirche und auch der Bahnhof nebst Gleisen Platz. Selbst einige Züge lassen sich ferngesteuert in Bewegung setzen.

Nach drei Tagen ist der Spaß dann beendet, die Steine werden wieder sorgfältig verpackt und gehen an die nächste Gemeinde. Zurück bleiben dann Erinnerungen, Fotos und ein Videofilm. "Den schauen wir uns gemeinsam an", sagt Pastor Friedrich Graf.


Ralf Drescher / RD
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