Der Park ist für die IGA bereit: Der Förderverein Obersee und Orankesee zieht Bilanz

Der Fördervereins-Vorsitzende Jörg Ritter zog positive Bilanz. (Foto: Wrobel)
Berlin: Obersee und Orankesee |

Alt-Hohenschönhausen. Die Oberseestraße ist verkehrsberuhigt, und auch der Naturspielplatz am Orankesee wird bald eröffnet. Und die Parkanlage rund um den Obersee und Orankesee ist als „Grüner Ort“ Teil der Internationalen Gartenausstellung Berlin.

„Die Internationale Gartenausstellung ist für uns ein echter Gewinn“, bilanzierte Jörg Ritter auf der Bürgerversammlung am 27. März. Der Vorsitzende des Fördervereins Obersee und Orankesee blickte noch einmal auf die Vorbereitungen zurück, welche die Parkanlagen rund um die beiden Seen im Rahmen der Teilnahme an der IGA ins rechte Licht rücken.

Wenn die IGA am 13. April beginnt, werden auch der Ober- und Orankesee als „Grüne Orte Berlins“ dem internationalen Publikum vorgestellt. Insgesamt neun Projekten hatte sich der Förderverein angenommen, um diesem Publikum auch gerecht zu werden. Natürlich kommt die Gestaltung der Parkanlagen und die Verbesserung der Wege auch den Anwohnern zugute. So freuen sich vor allem Kinder über den bald fertiggestellten Naturspielplatz.

Doch auch die von Anwohnern lange Zeit geforderte Verkehrsberuhigung der Oberseestraße im Bereich zwischen den beiden Seen wurde vom Bezirksamt realisiert.

Nicht zuletzt arbeitete der Verein seit Jahren auch darauf hin, den historischen Gasthof der „Seeterrassen“ wiederaufleben zu lassen. Tatsächlich befindet sich der Neubau des Unternehmers Nikolaos Kitsos an der Orankestraße 41 bereits in den letzten Zügen. Das veranschaulicht auch das ausführliche Online-Bautagebuch, welches die Vereinsmitglieder führen. So können auch die Seeterrassen pünktlich zum IGA-Start ein zusätzliches Aushängeschild werden.

Der Name steht fest

Am 6. Mai feiert der Förderverein just in diesem Bau nicht nur die Wiederbelebung der Seeterrassen, sondern auch die Namensgebung für die Parkanlage rund um die beiden Seen. Ende des vergangenen Jahres wurden die Anwohner eingeladen, aus sechs Namensvorschlägen den passenden auszuwählen.

So soll der bislang namenlose Park auch bei den IGA-Besuchern namentlich einen Eindruck hinterlassen. Insgesamt 801 Menschen wählten bei der Online-Abstimmung ihren Favoriten. Mit den meisten, nämlich 312 Stimmen, wurde der Vorschlag „Obersee-Orankesee-Park“ gewählt.

„Dieses Ergebnis zeigt ganz besonders, wie wichtig den Anwohnern die Identität beider Seen ist“, resümierte Jörg Ritter auf der Versammlung. KW
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