Im "Gärtnerhof" entstehen mehr als 170 Wohnungen und 70 Parkplätze

Auch die Grundrisse der Wohnungen fanden Platz in der Zeitkapsel. (Foto: Wrobel)
Berlin: Gärtnerhof Howoge |

Alt-Hohenschönhausen. Mit dem "Gärtnerhof" entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Wohnungsbaugesellschaft Howoge und dem Projektentwickler Ten Brinke Gruppe ein Wohnquartier mit insgesamt 172 Wohnungen. Die Fertigstellung ist bis zum Ende des Jahres 2016 geplant.

Ein Quartier für alle Generationen soll an der Gärtnerstraße/ Ecke Große-Leege-Straße entstehen. Am 10. Juni legten Stefanie Frensch und Sophia Eltrop, die beiden Geschäftsführerinnen der Wohnungsbaugesellschaft Howoge zusammen mit dem Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Engelbert Lütke Daldrup und Jan Siggelkow, Projektleiter der Ten Brinke Gruppe, den Grundstein für den "Gärtnerhof". "Das entstehende Wohnquartier bietet eine ideale Mischung: mitten in der Stadt ist es eine ruhige Ecke, und es gibt Parkplätze", sagte Stefanie Frensch. Insgesamt entstehen mit dem "Gärtnerhof" nicht nur 172 Mietwohnungen zwischen 36 und 97 Quadratmetern, sondern auch 73 Pkw-Stellplätze.

Das Projekt soll bis zum Ende des Jahres 2016 fertig gestellt werden. Entwickler des Projektes ist die holländische Ten Brinke Gruppe, die in Lichtenberg bereits mit dem Bau der beiden Nahversorgungszentren "Welse-Galerie 1 und 2" in der Welsestraße in Neu-Hohenschönhausen erste Projekte realisiert hatte. Ten Brinke agiert als Projektentwickler und Bauträger des "Gärtnerhofs". Nach Fertigstellung der Wohnungen gehen sie in das Eigentum der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge über, die den Wohnraum vermietet und bewirtschaftet. "Auch wir hatten ein Auge auf das attraktive Grundstück geworfen, um es zu kaufen", sagte Stefanie Frensch bei der Grundsteinlegung. Nachdem das Grundstück an Ten Brinke fiel, kam der Projektentwickler auf die Howoge zu und bot eine Zusammenarbeit an.

So wurde der "Gärtnerhof" als Wohnen für alle Generationen konzipiert. Alle 31 Wohnungen im Erdgeschoss werden barrierefrei errichtet, Aufzüge erleichtern den Zugang zu den darüber liegenden Wohneinheiten des sechsgeschossigen Gebäudes. "Jede Wohnung erhält einen Balkon oder im Erdgeschoss eine Terrasse", weiß Stefanie Frensch.
Das Bauvorhaben auf dem 8000 Quadratmeter großen Areal soll zügig vorangetrieben werden – trotz einiger Unwegbarkeiten. Noch ist das Gelände nämlich nicht vollständig beräumt: In einem abrissreifen Haus hat sich eine Vogelfamilie eingenistet. Hier geht der Umweltschutz vor. "Erst wenn die Vögel flügge geworden sind, können wir abreissen", erklärte Frensch die Situation auf der Baustelle. Weitere Informationen gibt es auf www.howoge.de.

KW
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