Michael Müller startet ein Projekt für 190 Wohnungen

Michael Müller (SPD) baggert sich so durch. (Foto: Wrobel)

Alt-Hohenschönhausen. Am 20. Oktober legte der designierte Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller (SPD), den Grundstein für den Bau von rund 190 Mietwohnungen der Howoge an der Küstriner, Ecke Reichenberger Straße.

"Der Wohnungsbau wird für mich auch als Bürgermeister weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit bleiben", sagte der Senator beim Bauprojektstart der Wohnungsbaugesellschaft Howoge. Um sein Anliegen wohl auch symbolisch zu unterstreichen, unternahm Müller an seinem ersten offiziellen Termin als designierter Bürgermeister Berlins persönlich den Baggerbiss für das Bauprojekt.

Am 20. Oktober erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau von rund 190 Wohnungen in der Küstriner Straße 17 und 18 sowie in der benachbarten Reichenberger Straße 4 und 5. Insgesamt entstehen auf diesen Grundstücken sieben Gebäude, deren Fertigstellung im Zeitraum zwischen Herbst 2015 und 2017 nach und nach erfolgen wird.

Für die Wohnungsgesellschaft ist der Baubeginn ein weiteres Puzzleteil, das die Entwicklung im Bereich Konrad-Wolf-Straße weiter vorantreibt. "Die Konrad-Wolf-Straße ist nicht weit entfernt von Prenzlauer Berg, doch hier gibt es weniger Touristen und ein sehr familienfreundliches Umfeld", betonte Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der landeseigenen Howoge.

Schon im Frühjahr 2015 werden Familien in die 157 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerwarenfabrik an der Mittelstraße 4 bis 7 einziehen können, für die der Baustart bereits im September 2013 erfolgte. Mit dem nun begonnenen Projekt an der Küstriner Straße und an der Reichenberger Straße will die Howoge zusammen mit weiteren Geschäftspartnern ihr Bauprogramm ausweiten. So entstehen an der Küstriner Straße 18 drei Stadtvillen und ein Gartenhaus im hinteren Bereich des Grundstücks, in der Küstriner Straße 17 sind es drei Gartenvillen. An der Reichenberger Straße 4 und 5 wird die Blockrandbebauung mit zwei lang gezogenen Gebäuden geschlossen.

"Die Zusammenarbeit mit drei unterschiedlichen Architekturbüros sorgt an dieser Stelle für eine abwechslungsreiche Architektursprache", hob Stefanie Frensch bei der Grundsteinlegung noch hervor. Alle Häuser werden durch den Einbau von Fahrstühlen barrierefrei zugänglich sein. Das Angebot an Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen und Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen soll sich die Waage halten, insgesamt werden Wohnungsgrößen im Durchschnitt von 63 Quadratmetern gebaut. "Rund zehn Prozent der Wohnungen werden für Transferleistungsempfänger geeignet sein", so Frensch. Die Howoge sei bemüht, in den Quartieren die "Berliner Mischung", die aus finanzstarken und finanzschwachen Bewohnern mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen besteht, anzusiedeln.

Weitere Informationen gibt es unter www.howoge.de.

Karolina Wrobel / KW
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