"Berlin Bilingual School" will an die Konrad-Wolf-Straße ziehen

Marcello Eusepi (2.v.l.) diskutiert mit Dirk Moritz (l.) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Pätzold (r.) das Schulkonzept. (Foto: Wrobel)
Berlin: The Square3 |

Alt-Hohenschönhausen. Der Pausenhof auf dem Dach des 13-Geschossers dürfte der höchst gelegene Berlins werden: Der Projektentwickler Dirk Moritz will in seinem Projekt "The Sqaure3" auch Platz für eine Schule schaffen.

"Seit zwei Jahren suchen wir nach passenden Räumen im Osten der Stadt", sagt Marcello Eusepi. Der aus Rom stammende Architekt und Vater ist Mitbegründer der "Berlin Bilingual School", in der Kinder zweisprachig, nämlich auf Deutsch und auf Englisch unterrichtet werden. Während für die Grundschule der Privatschule ein Plattenbau in der Friedrichshainer Weinstraße genutzt werden kann, fehlt es bislang an Räumen für den Aufbau der Integrierten Sekundarschule.

"Noch sind vier unserer Klassen im Kreativitätsgymnasium in der Rüdigerstraße 79 untergebracht", erklärt Eusepi. Weil dieses Gebäude jedoch bald zu einer öffentlichen Schule werden soll, müssen die Privatschüler in voraussichtlich drei Jahren raus. "Viele unserer Kinder und Jugendlichen kommen aus Lichtenberg, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg. Deshalb wollen wir in Lichtenberg bleiben. Der Zufall hat uns mit Dirk Moritz zusammengebracht", sagt Eusepi.

Der plant an der Konrad-Wolf-Straße das 500-Millionen-Euro-Projekt "The Square3". Kernstück sind drei Hochhäuser. "Wir planen mit der Berlin Bilingual School zu kooperieren und sie in dem niedrigsten der Hochhäuser unterzubringen", sagt Dirk Moritz. Sie soll das elfte und zwölfte Geschoss beziehen. Eine echte Besonderheit dürfte der Pausenhof für die Schüler werden: Der würde sich auf dem Dach des Hochhauses befinden – in 45 Metern Höhe.

"The Square3" soll sich aus Gewerbeflächen, Hotellerie und Wohnungen zusammensetzen. "Auch die Infrastruktur für Kultur und Bildung wollen wir berücksichtigen", sagt Moritz. So solle eine ausgewogene Mischung in dem Neubau-Kiez entstehen.

Allerdings liegen die künftigen Bauflächen zum großen Teil noch brach. Wo die Hochhäuser stehen sollen, ist noch die Ruine des alten Sporthotels zu sehen. Das Bebauungsplanverfahren läuft jedoch, und Moritz hofft, zügig die Planreife zu erreichen, um das Vorhaben an finanzkräftige Investoren vermarkten zu können. Bislang wurden die ehemaligen Gebäude der Sportherbergen in der Konrad-Wolf-Straße zum Wohnen umgebaut und eine Kita eingerichtet. KW

Weitere Informationen gibt es unter www.moritzgruppe.de. Infos zur Schule unter www.berlin-bilingual-school.de
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