Gedänkstatte erinnert an Ausbürgerung von Wolf Biermann vor 40 Jahren

Berlin: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen |

Alt-Hohenschönhausen. Die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann jährt sich in diesem Jahr zum 40. Mal. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert an den Künstlerprotest mit einer Open-Air-Veranstaltung.

Viele Künstler protestierten, als 1976 der Liedermacher Wolf Biermann wegen "grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten" ausgebürgert wurde. Unter den Protestierenden war auch die Gruppe "Renft". Zur Einschüchterung verhaftete der DDR-Staatssicherheitsdienst nicht nur den Schriftsteller Jürgen Fuchs, sondern auch die Musiker Gerulf Pannach und Christian Kunert von "Renft".

In Gedenken an die Ereignisse von damals lädt die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Freitag, 23. September, um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion und einem Open-Air-Konzert auf das Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in der Genslerstraße 66 ein. Der Eintritt ist frei. KW

Weitere Informationen gibt es unter www.stiftung-hsh.de.
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