Irrtümlicher Polizeieinsatz : Raubüberfall war Filmszene

Alt-Hohenschönhausen. Die Arbeiten für einen Videofilm verursachten am 7. Januar einen Polizeieinsatz. Grund: Der Raubüberfall in der Filmszene sah täuschend echt aus.

Eine Passantin ging am 7. Januar an einem Telekommunikationsgeschäft in der Hauptstraße vorbei und bemerkte in dem Laden drei maskierte Männer und einen Mann, der auf dem Boden lag. Sie hielt die Szene für echt und alarmierte die Polizei. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, kamen zwei Maskierte mit prall gefüllten Tüten aus der Ladentür. Einer hielt ein Messer in der Hand. Auch die Polizisten hielten die Szene für echt und zogen ihre Schusswaffen. Sie forderten die beiden Maskierten auf, stehenzubleiben und die Waffe niederzulegen. Die Männer fügten sich den Anweisungen. Dann gab sich der Filialleiter des Geschäftes den Polizisten zu erkennen und klärte sie über die Filmarbeiten auf: Es handelte sich nicht um einen Überfall, sondern um einen Videodreh. Die Polizei überprüfte die Beteiligten trotzdem. Dabei stellten sie fest, dass der 38-jährige Filialleiter zur Fahndung ausgeschrieben war. Er hatte mehrere Geldbußen nicht bezahlt. Der Leiter beglich mittlerweile seine Rechnungen. KW
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Michael Unterberger aus Alt-Hohenschönhausen | 10.02.2016 | 17:32  
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