Berliner Friedensuhr für Gedenkstätte Hohenschönhausen

Alt-Hohenschönhausen. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen wird am 11. Dezember mit der Berliner Friedensuhr geehrt. Der Preis geht zudem an die DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe.

"Zeit sprengt alle Mauern", so lautet die Inschrift der fast drei Meter hohen und 2,5 Tonnen schweren Berliner Friedensuhr, die seit 2003 vom Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit an solche Personen und Institutionen vergeben wird, die sich in besonderer Weise für die Menschenrechte einsetzen. In diesem Jahr wird die DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe geehrt. "Die heutige brandenburgische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur steht wie kaum ein anderes Mitglied der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung der DDR dafür, wie man gewaltfrei Mauern niederreißt", heißt es in der Begründung des Kuratoriums. Poppe war eine Zeit lang in der Untersuchungshaftanstalt in Hohenschönhausen inhaftiert. Die heutige Gedenkstätte erhält für ihre Arbeit der Aufarbeitung und der Rehabilitierung der Opfer ebenfalls die Auszeichnung, die in Form der Berliner Friedensuhr verliehen wird.

Die Berliner Friedensuhr entstand am 9. November 1989. Der Juwelier Jens Lorenz schuf die Uhr als Zeichen der Hoffnung auf die Überwindung der Teilung der Welt in "Ost" und "West". Die Preisverleihung findet am 11. Dezember 2014 im Atrium der Deutschen Bank statt.

Weitere Infos unter www.berliner-friedensuhr.de.

Karolina Wrobel / KW
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