Aktionstag für Demokratie und Toleranz

Lichtenberg. Mit vielseitigen Veranstaltungen wie Gesprächsrunden, Ausstellungen und Lesungen findet am 16. April ein Aktionstag für Demokratie und Toleranz statt.

Mit den Veranstaltungen soll ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus gesetzt werden. "Lichtenberg ist bunt, tolerant, vielfältig und familienfreundlich. Bei uns ist kein Platz für undemokratische Gesinnungen jeglicher Art", sagt Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Unter dem Motto "Bunter Wind für Lichtenberg" sind die Bürger eingeladen, an dem Aktionstag teilzunehmen. Von 14.30 bis 19 Uhr findet dabei im Wohnheim in der Werneuchener Straße 19 ein vielfältiges kulturelles Programm statt. Darunter ist die Ausstellung "Obdach auf Zeit - Zur Geschichte der Ausländerwohnheime in der Gehrenseestraße". Um 18.30 Uhr können sich die Besucher bei im Bezirk aktiven Initiativen und Vereinen über ihre Arbeit informieren. Kurzfilme informieren zusätzlich zum Thema Flüchtlinge und Migration.

Über seinen spannenden und nicht immer einfachen Lebensweg wird Abdoul Yacoubou um 17 Uhr im Interkulturellen Garten in der Liebenwalder Straße 12-18 berichten. Vor Jahren hatte er seine Heimat Togo verlassen. Heute arbeitet Yacoubou selbst mit Flüchtlingen und wird über seine Arbeit als Bildungspate im Sprengelkiez berichten.

Ums Glücklichwerden und Anderssein geht es bei der kostenlosen Filmvorführung von "Dicke Mädchen" im Kino CineMotion, Wartenberger Straße 174. Das Werk des Lichtenbergers und Absolventen der Babelsberger Filmhochschule Axel Ranisch erzählt davon, wie zwei Männer durch die Liebe zur Mutter zueinander finden. Um 19 Uhr gibt es an selber Stelle dann den Film "Gerdas Schweigen" zu sehen. Der Film basiert auf dem Buch des Autors Knut Elstermann, der im Anschluss an die Filmvorführungen zusammen mit Regisseurin Britta Wauer für Fragen zur Verfügung steht.


Karolina Wrobel / KW
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