Brodowin-Schule erhält den Preis für Integration

Alt-Hohenschönhausen. Erstmals zeichnet der Bezirk in diesem Jahr das Engagement von Bürgern für Menschen unterschiedlichster Herkunft aus. Träger des Preises für Integration ist die Brodowin-Grundschule.

Die Verleihung des Preises findet im Rahmen eines Festakts am 25. September in der Grundschule an der Liebenwalder Straße 22 statt. Die Bildungsstätte hat sich in besonderer Weise um die in Lichtenberg untergebrachten Flüchtlingskinder gekümmert. Sie können meistens kein Deutsch. Sie werden in kleinen Klassen unterrichtet.

In Anerkennung ihrer Leistung erhält die Schule eine Geldprämie von 500 Euro sowie eine Ehrenurkunde. Der Preisträger der Auszeichnung wurde unter der Regie von Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) von einer Jury ausgewählt.

Das diesjährige Leitbild des Preises war das Thema "Flucht und Vertreibung". "Der Preis soll Initiativen, Vereine, Projekte und Institutionen auszeichnen, die in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag für die im Bezirk gelebte Willkommenskultur geleistet haben", so Geisel. Lobend erwähnt werden in diesem Jahr deshalb auch die Leiterin des Frauentreffs Fennpfuhl, Gudrun Sommerlatte, sowie die Mitarbeiter der "Kiezoase" vom Verein Kietz für Kids in der Ahrenshooper Straße. Auch sie leisten einen Beitrag bei der Integration und Hilfe von zahlreichen Flüchtlingen und deren Familien in Lichtenberg.


Karolina Wrobel / KW
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