Neuer Auslaufplatz: An der Konrad-Wolf-Straße tobt auch der Hund von Inka Bause

Inka Bause (BIldmitte) hatte die Idee für einen Hundeauslaufplatz – zusammen mit anderen Mitgliedern des Fördervereins Obersee und Orankesee wird so ein Platz an der Konrad-Wolf-Straße 11 eingerichtet. (Foto: Wrobel)
Berlin: Hundeauslaufplatz |

Alt-Hohenschönhausen. Edgar heißt der vierbeinige Lebensgefährte von Inka Bause, genannt Eddi. Ihm und vielen anderen Hunden zuliebe hat sich die Fernsehmoderatorin gemeinsam mit dem "Förderverein Obersee und Orankesee" für einen Auslaufplatz eingesetzt.

"Eddi ist die Leine noch nicht gewöhnt", sagt Inka Bause und lässt sich von ihrem sechs Monate alte Beagle über den Platz ziehen. Jeden Morgen dreht sie mit dem ungestümen Junghund eine lange Runde durch ihren Alt-Hohenschönhausener Kiez. "Mit ihm im Park zu spazieren, ist immer schwierig", sagt Bause.

Sie hat nach einem Ort gesucht, wo sie Eddi von der Leine lassen konnte – und keinen gefunden. Als Mitglied mobilisierte sie schließlich die Kräfte des Fördervereins Obersee und Orankesee. Denn auch viele andere ihrer 150 Mitstreiter nennen einen Bello ihr Eigen. "Jetzt hat das Bezirksamt Lichtenberg uns erlaubt, den Platz an der Konrad-Wolf-Straße 11 zu nutzen", sagt die Vereinsvorsitzende Birgit Fleischhauer.

Am 19. November wurde der Hundeauslaufplatz neben dem "Netto"-Discounter eröffnet. Doch es bleibt viel zu tun: "Vor allem muss erstmal ein Zaun her", sagt Bause. Denn die Brachfläche, auf der einst ein Schulgebäude stand, ist nur zum Teil umfriedet. "Uns fehlen noch rund 55 Meter Zaun", sagt Fleischhauer. Die Mitglieder wollen außerdem Müllbehälter aufstellen, auch Parkbänke. "Die Fläche soll zwar naturbelassen bleiben, doch ein wenig Ordnung müssen wir schon reinbringen", so Bause.

Einiges wurde schon vor der Eröffnung getan. "Wir haben viel Müll gesammelt und vor allem die hier rumliegenden Flachmänner entsorgt", erzählt Bause. Der Hundeauslaufplatz soll künftig jedem offen stehen. Die Pflege und Bewirtschaftung des Platzes übernehmen die Vereinsmitglieder ehrenamtlich.

Auch deshalb sind sie auf Unterstützung angewiesen. Denn um das Gelände zu umzäunen, müssen 4000 Euro aufgebracht werden. Der Verein bittet auf seiner Homepage um Spenden. Weitere Infos unter www.obersee-orankesee.de.KW
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