Drei Hochhäuser am Spreeufer: Bürger werden an der Bauplanung beteiligt

Die linken drei Häuser gehören zum Entwurf, die Twin-Towers rechts sind schon Realität. (Foto: Foto: Agromex)
Berlin: Agromex Spreeufer |

Alt-Treptow. Zwischen Fanny-Zobel-Straße und Spreeufer befindet sich eines der letzten freien Ufergrundstücke in Alt-Treptow. Im Rahmen des vorgeschriebenen Bebauungsplanverfahrens werden die Pläne jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.

Bereits im Vorfeld hatte es Widerstände von Anwohnern gegen den Investor Agromex gegeben. Diese hatten befürchtet, künftig durch die geplanten drei Hochhäuser verschattet zu werden. In der Nachbarschaft befindet sich seit 1998 der Treptower, mit 125 Metern das höchste Bürogebäude Berlins. Im Planentwurf ist ein Schattengutachten enthalten. Darin wird festgestellt, dass in den im Süden angrenzenden Gebäuden zwischen 3.39 und 7.28 Uhr eine Teilverschattung auftreten kann. Das Gutachten deklariert das aber als zumutbar.

Geplant sind drei Hochhäuser. Ein gut 60 Meter hohes Hotel mit 160 Zimmern und zwei 100 und 110 Meter Wohnhäuser mit 220 Wohnungen. Mit dem jetzt vorgelegten Bebauungsplan werden der Uferweg und ein vom Investor anzulegender durchgehender Grünzug in Spreenähe gesichert. Vor Ort sind 350 Tiefgaragenplätze geplant. Vom Investor wird ein rund 2000 Quadratmeter großer Kinderspielplatz, der auch für die Nachbarschaft zugänglich ist, angelegt.

Früher wurde das Grundstück wie auch die Nachbargrundstücke von den Berliner Elektro-Apparate-Werken genutzt. Seit über 20 Jahren steht das Baugrundstück leer, es wird von den Anwohnern überwiegend als Hundeauslaufgebiet genutzt.

Bis zum 7. Oktober kann man den Bebauungsplanentwurf im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, Raum 152, einsehen. Geöffnet ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr.

Direkt beim Investor Agromex kann man sich am 18. September von 10 bis 18 Uhr und am 19. September von 10 bis 16 Uhr im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, Raum 218 (Ratssaal) informieren. RD

Der Planentwurf kann im Internet eingesehen werden, auch dort sind Einwände und Anmerkungen möglich: http://http://asurl.de/12om.
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