Allianz zieht nach Adlershof

So soll die neue Allianz-Zentrale in Adlershof einmal aussehen. (Foto: Allianz)

Adlershof. In vier Jahren verlässt die Allianz die Treptowers am Bahnhof Treptower Park. Dem Bezirk bleibt die Berlin-Zentrale des Versicherungskonzern jedoch trotzdem erhalten. Der neue Standort ist Adlershof.

Im Bereich Rudower Chaussee/Wagner-Regeny-Straße in der Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt wird der neue Firmensitz entstehen. Errichtet wird das Bürogebäude mit 50 000 Quadratmeter Mietfläche bis zum März 2019. Grund für die Neuorientierung ist die Tatsache, dass der Vertrag für die Treptowers Mitte 2019 ausläuft. "Wir waren auf der Suche nach einer modernen und nachhaltigen Betriebsstätte in Berlin. In Adlershof haben wir für unsere Mitarbeiter eine neue Heimat in der Hauptstadt gefunden", erklärt Allianz-Personalvorstand Dr. Wolfgang Brezina.

Der bisherige Standort im 125 Meter hohen Treptowers-Hochhaus – dem höchsten Bürogebäude Berlins – war von der Allianz 1998 nach Fertigstellung übernommen worden. Die Baukosten sollen damals 500 Millionen Euro betragen haben. Im Jahr 2013 hat die Allianz das Gebäude an eine Immobiliengesellschaft verkauft. In den letzten Jahren war der Versicherungskonzern auch nicht mehr einziger Nutzer. Mehrere Etagen sind vermietet, unter anderem an das Bundeskriminalamt.

Die Allianz hatte mehrere mögliche Standorte geprüft. Verschiedene Alternativen innerhalb des Nahbereichs Berlin wurden dabei im Hinblick auf Lage, Funktionalität, Erreichbarkeit und Kosten verglichen. Am Ende fiel die Entscheidung für die Anmietung eines mitarbeiterfreundlich ausgestatteten Neubaus mit einem flexibel gestaltbaren Bürokonzept mit moderner Technik in Adlershof.

Wie das markante Gebäude am Treptower Park künftig genutzt werden soll, steht noch nicht fest. Der Bau mit 23 000 Quadratmetern Nutzfläche auf 32 Etagen wird auch äußerlich durch die Allianz geprägt. Allerdings musste der ursprünglich 15 Meter hohe Schriftzug des Versicherungskonzerns auf dem Dach deutlich verkleinert werden. Die Lichtabstrahlung hatte den Flugverkehr, damals unter anderem noch nach Tempelhof, beeinträchtigt. Die aktuellen Buchstaben sind nur noch acht Meter hoch. RD
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