Vattenfall ersetzt alte Freileitungen durch Erdkabel

Vattenfall-Bauleiter Boris Lechler (links) mit dem Werkstudenten Florian Regnery und dem Projektverantwortlichen Peter Mas vor Ort am Brigittenweg. (Foto: Ralf Drescher)

Altglienicke. Noch sieht es rund um Brigittenweg, Blindschleichengang und Bohnsdorfer Weg aus wie zu Zeiten, als die Elektrizität in Berlin eingeführt wurde. Die nicht mehr zeitgemäßen Freileitungen sollen jetzt aber verschwinden.

In den nächsten Tagen rücken rund um die genannten Straßen Tiefbauarbeiter an und graben die Bürgersteige auf. Darin werden dann Erdkabel verlegt. Denn die 30 Jahre alten Freileitungen aus Aluminium sind ebenso nicht mehr zeitgemäß wie die noch älteren Masten aus Beton oder Holz. „Mit den Erdleitungen erhöhen wir die Versorgungssicherheit für unsere Kunden, weil die Freileitungen bei Sturm oder Eis schon mal gerissen sind“, sagt Vattenfall-Sprecher Olaf Weidner.

Während die Erdkabel verlegt werden, werden die Grundstückszufahrten im Baubereich mit Stahlplatten abgedeckt, damit Anwohnerfahrzeuge passieren können. Wer bisher einen eigenen Freileitungshausanschluss nutzte, bekommt von der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin einen neuen Anschluss.

Für die Verlegung der Kabel im Raum Altglienicke werden rund sechs Kilometer Kabelgraben ausgeschachtet. Bis Ende 2017 sollen hier alle Freileitungen verschwunden sein, dann werden auch die alten Masten abgebaut. An einigen Stellen werden die sogar noch gebraucht. Hier sind Strahler der Straßenbeleuchtung montiert. Ob an deren Stelle künftig moderne Straßenlaternen gesetzt werden, ist eine Kostenfrage. Die dafür nötige Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt steht noch aus. Rund 600 Anwohner sind von Vattenfall per Brief über die anstehenden Bauarbeiten informiert worden. RD

Einen Überblick gibt es auch unter www.stromnetz-berlin.de/baumassnahmen.
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