Sanierer der Preussensiedlung bekommt Medaille

Für die Sanierung der Preussensiedlung gab es die Ferdinand-von-Quast-Medaille. (Foto: Ralf Drescher)

Altglienicke. Viele Jahre lang waren die Häuser an der Preussenstraße ein Schandfleck. Jetzt gab es für die Sanierung der 100 Jahre alten Bauten die Ferdinand-von-Quast-Medaille.

Und die wird einmal im Jahr für ausgezeichnete Leistungen im Berliner Denkmalschutz vergeben. Preisträger ist Erik Roßnagel von Terraplan aus Nürnberg. Er hatte mit seinem Unternehmen die maroden Häuser im Jahr 2009 gekauft und mit der Sanierung begonnen. Seit kurzem ist die Siedlung nun fertig.Die Häuser an der Preussenstraße wurden zwischen 1911 und 1913 im Stil einer Gartenstadt angelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verkamen sie mehr und mehr und nach der Wende wurden sie erst vom Wohnungsunternehmen Stadt und Land und dann von Immobilienspekulanten verkauft. Erst mit der Übernahme durch Terraplan begann die Sanierung. Die Terraplan erhält den Preis für ihr gesamtes Engagement in Berlin, zu dem neben der Preussensiedlung auch die Sanierung der Alten Mälzerei in Pankow und des früheren DDR-Gästehauses im Schlosspark Schönhausen gehört.

Ferdinand von Quast (1807-1877) war ab 1843 von König Friedrich Wilhelm IV. als erster preußischer Landeskonservator ins Amt berufen worden.

Mehr zur Siedlung unter www.preussensiedlung.de.

Ralf Drescher / RD
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