Erste Stahlteile der neuen Spreebrücke wurden aneinandergefügt

Die ersten Teile des Brückenüberbaus wurden bereits montiert. (Foto: Ralf Drescher)

Baumschulenweg. Die neue Spreebrücke zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide nimmt Gestalt an. Erste Formen des Bauwerks sind bereits zu erkennen.

Von der Köpenicker Landstraße aus sind bereits Teile des filigranen stählernen Brückenüberbaus zu erkennen. Mitte Dezember 2014 wurden die ersten Stahlteile geliefert, seitdem wird montiert. Bis August soll die Montage dieses Brückenteils erledigt sein, dann erfolgt die Verschiebung über die Spree. Im Anschluss werden die Stahlteile für den landseitigen Brückenüberbau zusammengefügt. Unter Verantwortung des Bezirks wird auf Oberschöneweider Seite an der Rummelsburger Straße bereits an den Anschlussfahrbahnen an das bisherige Straßennetz gearbeitet. An der Köpenicker Landstraße stehen diese Arbeiten noch aus, hier ist auch ein wesentlich kürzerer Weg zwischen Brückenüberbau und Straßennetz zu überbrücken.

Das neue Bauwerk ist Teil der sogenannten Südost-Verbindung, die später einmal bis zur Autobahn A 113 fortgeführt werden soll. Allein der Brückenbau mit den Anschlüssen ans Straßennetz und dem Bau einer Lärmschutzwand ist mit 48 Millionen Euro veranschlagt. Bis 2017 soll die Brücke fertig sein. Von der neuen Verbindung verspricht man sich eine Entlastung von Anwohnerstraßen in Oberschöneweide. Durch den verkürzten Weg zum Adlergestell und zur Autobahn sollen bisherige Durchgangsstraßen wie Edison-, Siemens- und Wilhelminenhofstraße spürbar entlastet werden.

Die Berliner Woche hat mit der Pressestelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bereits einen Ortstermin vereinbart. In einer der nächsten Ausgaben werden wir direkt von der Baustelle berichten.


Ralf Drescher / RD
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