Er zerteilte seine Beute auf dem Friedhof

Baumschulenweg. Ausgerechnet den Friedhof an der Kiefholzstraße hatte sich ein Kabeldieb für das Zerteilen seiner Beute ausgesucht.

Weil Techniker der Bahn eine Störung gemeldet hatten, kontrollierten Bundespolizisten am 14. Dezember gegen 19 Uhr die Bahnstrecke Baumschulenweg-Schöneweide. Dort stellten sie fest, dass rund 120 Meter Kupferkabel einer Signalanlage fehlten. Vom nahen Friedhof hörten sie Sägegeräusche. Dort trafen die Beamten auf einen 35-Jährigen, der gerade Kupferkabel zerteilte und in einer Sporttasche verstaute. Da nur 16 Meter Kabel gefunden wurden, durchsuchten die Beamten auch die Unterkunft des Asylbewerbers aus Serbien. Dort fanden die Beamten für den Kabelklau benötigte Werkzeuge und eine Quittung eines Schrotthändlers. Nach Beendigung der Beweisaufnahme wurde der Kabeldieb auf freien Fuß gesetzt.


Ralf Drescher / RD
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