Tod am Straßenbaum: Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Seat

Spuren an der Unfallstelle noch Stunden nach dem Unglück. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Unfall Südostallee |

Baumschulenweg. In der Südostallee hat vor einigen Tagen ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das traurige Resultat sind zwei Tote.

Der 19-Jährige war mit seinem Seat und drei Freunden am 1. Februar gegen 0.20 Uhr in Richtung Baumschulenstraße unterwegs. In einer Kurve in Höhe der Zufahrt zum Krematorium kam das Auto von der Fahrbahn ab und prallte auf dem Mittelstreifen. Ein Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr und eine Polizeistreife kamen kurz danach an der Unfallstelle vorbei und leisteten Erste Hilfe. Der Seat hatte sich auf der Beifahrerseite regelrecht um den Baum gewickelt, die Verunglückten konnten nur mit schwerer Technik befreit werden. Trotzdem verstarb der 19 Jahre alte Beifahrer noch an der Unfallstelle, der gleichaltrige Fahrer wenige Stunden später im Krankenhaus. Zwei 15 und 23 Jahre alte Mitfahrer liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Noch am Tag nach dem Unfall wiesen Spuren vor Ort auf den Vorfall hin. In der Borke des Baums steckten Glassplitter, Material der Retter lag am Boden. Die Polizei hat Markierungen hinterlassen, die zeigen, wie das Auto von der Spur abgekommen ist.

In diesem Bereich der Südostallee kommt es immer wieder zu Unfällen. Da die Außenspur teilweise durch eine Leitplanke gesichert ist, prallen die Fahrzeuge an Bäume auf dem Mittelstreifen. An mehreren Bäumen sind hier die Zeichen früherer Zusammenstöße zu sehen. In der Vergangenheit war meist zu hohes Tempo für die Unfälle verantwortlich. RD
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