Auf der 5. Kunstmeile gibt es viele Hingucker

Diesem Fischotter gab Tierpräparator Frank Pluntze sozusagen ein zweites Leben. (Foto: Ralf Drescher)

Baumschulenweg. Bis zum 5. Oktober wird die Baumschulenstraße zu einer der größten Galerien der Stadt. Insgesamt 40 Künstler und fast ebenso viele Geschäfte, Praxen und Büros beteiligen sich an der 5. Kunstmeile in Baumschulenweg.

Mit dabei sind bildende Künstler, vom Grafiker über Maler bis zum Bildhauer, Fotografen und Kunsthandwerker wie Glaser und Metallkünstler. Besucher können sich aber auch über Zinnfiguren, Papiercollagen und Computergrafik freuen. Fast schon Außenseiter, aber seit Jahren dabei, ist Tierpräparator Frank Pluntze (Rodelbergweg 8). Er gibt Jagdtrophäen, Rekordfischen und auch dem geliebten Haustier ein zweites Leben als Wand- und Zimmerschmuck. Außerdem arbeitet der Präparator für Waldschulen und Lehrkabinette.

In der Kirche "Zum Vaterhaus" (Baumschulenstraße 82/83) sind Antikriegsbilder von Gisela Al Amily zu sehen. Die in Acryl, Tempera und Ölkreide geschaffenen Bilder zeigen die Schrecken des Krieges und die Not der von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffenen Menschen. Die Werke sind sogar über die Kunstmeile hinaus bis Ende November zu sehen. Weitere Tipps: Jens Steinberg zeigt im Café Behring (Behringstraße 6) Malerei. Metallkunst von Bernd Helmich ist in Hopys Futtertheke (Baumschulenstraße 66) zu sehen.

Das Domicil-Seniorenpflegeheim (Mörikestraße 7) zeigt Malerei von Ursula Braune und Collagen von Ruth Klose. Malerei von Rita Bertko ist beim Friseur Figaro (Baumschulenstraße 9-10) zu sehen.

Eröffnung der Kunstmeile ist am 8. September mit einem kurzweiligen Kulturprogramm im Domicil-Seniorenpflegeheim an der Mörikestraße 7. Es gibt in diesem Jahr drei geführte Rundgänge jeweils zu einem Teil der Galerien auf Zeit. Start ist am 12., 19. und 26. September jeweils um 14 und 16.30 Uhr auf dem "Platz an der Kirche" gegenüber von Kaiser’s. Die Teilnahme an den Rundgängen ist kostenfrei.

In allen beteiligten Geschäften und Praxen gibt es einen kostenlosen Flyer mit dem Programm. Leider fehlen dort, wie schon in den Vorjahren, die konkreten Adressen. Die Standorte sind nur in einem kleinen Straßenplan verzeichnet.


Ralf Drescher / RD
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