Baumschulenweg: Geschäfte sollen bis Jahresende öffnen

Kein schöner Anblick im S-Bahnhof Baumschulenweg: geschlossene Läden, abgeklebte Fenster. (Foto: Ralf Drescher)

Baumschulenweg. Im Juli hatte die Berliner Woche über die geschlossenen Läden im S-Bahnhof Baumschulenweg berichtet. Auf Fahrgäste warten dort bis heute abgeklebte Scheiben statt interessanter und bunter Schaufenster.

"Bis auf einen Zeitungsladen, der inzwischen geöffnet hat, hat sich seit dem Bericht nichts getan", informierte Berliner-Woche-Leser Rolf Seidel. Dazu sagte Bahnsprecher Gisbert Gahler auf Nachfrage: "Die Flächen sind inzwischen an die Mieter übergeben, einen Bäcker, einen Blumenverkäufer und zwei Gastronomen. Wir gehen davon aus, dass die Geschäfte bis zum Jahresende öffnen." Im Sommer erläuterte Gahler, dass die Installation von zu schwachen Stromanschlüssen der Grund für die Verzögerungen sei. "Die Elektroinstallationen in den Geschäftsräumen mussten neu geplant werden", erklärte er jetzt. Insgesamt stehen in fünf Geschäften 320 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Fertig ist der Bahnhof Baumschulenweg schon seit Dezember 2011. Davor war er fünf Jahre lang umgebaut worden. Die denkmalgeschützte Fassade von 1916 wurde dabei saniert. Der neue S-Bahnhof Baumschulenweg kostete 28 Millionen Euro.
Ralf Drescher / RD
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