Alexander Berg wirbt um Nachwuchs bei der Feuerwehr

Stolz präsentiert Alexander Berg von der Biesdorfer Jugendfeuerwehr gemeinsam mit Jugendwart René Aps seinen Berliner Freiwilligen Pass. (Foto: KT)

Biesdorf. Zum ersten Mal hat der Berliner Senat den FreiwilligenPass an Schüler verliehen. Unter ihnen ist auch der 16-jährige Alexander Berg, ein junger Feuerwehrmann aus Biesdorf.

Mit der Veranstaltung dankte der Senat Ende Mai 181 Jugendlichen, die sich in der Freizeit als Schülerlotse, in Sanitäterdiensten, bei der Feuerwehr, als freiwillige Helfer im Krankenhaus oder als Redakteure von Schülerzeitungen engagieren. Unter den Geehrten waren auch drei Mitglieder von Jugendfeuerwehren.

Alexander Berg ist seit vier Jahren bei der Jugendfeuerwehr in Biesdorf. "Freunde, die schon bei der Jugendfeuerwehr waren, haben mich mitgenommen", erklärt der Oberschüler "Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin." So kommt er nun jeden Donnerstag nach 17.30 Uhr in die Feuerwache in Alt-Biesdorf 58, um mit 15 anderen Jugendlichen zu trainieren.

"Wir haben unter anderem theoretischen Unterricht", erklärt Alexander Berg. "Dabei erfahren wir viel über die Technik und erste Hilfe." Aber auch praktische Übungen und viel Sport gehören zur Ausbildung genauso sowie die Prüfungen für die Jugendflamme der Stufen I bis III. Alexander hat die Stufe II schon geschafft. "Das sind Qualifizierungsspangen, dafür wird das Wissen abgefragt", erklärt Alexander. Seit zwei Jahren ist er auch Sprecher der Jugendfeuerwehr. "Wir hatten gerade den Tag der offenen Tür und sind im nächsten Monat auch bei einem Schulfest dabei", erklärt Alexander. Das macht ihm immer sehr viel Spaß, dabei anderen Kindern die Arbeit bei der Feuerwehr zu erklären.

"Alexander ist mit vielen Initiativen bei der Sache", sagte der stellvertretende Jugendwart René Aps. "So hat er einen Stand für die U-18-Wahlen organisiert und sich dafür eingesetzt, dass wir mehr Sport mit den Kindern und Jugendlichen machen." So hat die Freiwillige Feuerwehr ihren engagierten jungen Feuerwehrmann für die Auszeichnung vorgeschlagen.


Klaus Tessmann / KT
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