Balzerplatz bleibt Freizeiteinrichtung

Biesdorf. Das Bezirksamt wird die neue Freizeiteinrichtung am Balzerplatz nicht zu einer temporären Kita umbauen.

Die Kosten für Umbauten am Balzerplatz würden laut einem Gutachten 175 000 Euro betragen. Das ist dem Bezirksamt zu teuer, teilt Jugendstadträtin Juliane Witt (Die Linke) auf Anfrage der Berliner Woche mit. Die Kinder des derzeit geschlossenen Kindergartens in der Ulmenstraße hätten in der Freizeiteinrichtung betreut werden können, bis das Dach über ihrer Kita 2014 saniert ist. Daher hatte die Bezirksverordnetenversammlung auf Antrag der SPD und der CDU Ende Januar beschlossen, die Kosten eines Umbaus der Freizeiteinrichtung als temporäre Kita prüfen zu lassen.

Aber auch der Kindergarten-Eigenbetrieb Nord-Ost hat kein Interesse an der Freizeiteinrichtung. Eine Beteiligung an den Kosten für einen solchen Umbau schließt er aus.

Er teilte in einem Schreiben an Jugendstadträtin Juliane Witt (Die Linke) mit, dass die Kinder aus der Ulmenstraße bis zur Wiederinbetriebnahme ihrer Kita in den Kitas im Grabensprung und in der Elsenstraße gut untergebracht seien.


Harald Ritter / hari
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