Parkplatz am neuen Radfachmarkt in der Kritik

Berlin: Radhaus Biesdorf |

Biesdorf. Der Parkplatz am neuen Radfachmarkt an der Apollofalterallee ist umstritten. Anwohner des angrenzenden Wohngebietes üben Kritik an seiner Lage.

Ende November eröffnete direkt an der B1/B5 der Fahrradmarkt der Radhaus GmbH. Der Kundenparkplatz befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes und ist nur über die Apollofalterallee zu erreichen. Das bedeutet zusätzlichen Verkehr im Wohngebiet, besonders an der stark befahrenen Einfahrt von der Apollofalterallee. Die Ausfahrt für die Lieferfahrzeuge befindet sich zudem in der Augenfalterstraße. Die Lkw müssen deshalb eine kleine Runde durch das Wohngebiet fahren.

Die Anwohner gingen davon aus, dass die Zufahrt zum Radfachmarkt direkt über die B1/B5 erfolgen würde. Dies sei ursprünglich so vorgesehen gewesen. Dem widerspricht Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. „Über die Zufahrt gibt es im Bebauungsplan gar keine Festlegung“, sagt er.

Die Lage des Marktgebäudes direkt an der B1/B5 sei aus stadtplanerischen Gesichtspunkten gewählt worden. Er befindet sich auf einer Höhe mit dem Gartenfachmarkt des benachbarten Baumarktes. Von der B1/B5 aus gesehen mache der gesamte Komplex dadurch einen besseren optischen Eindruck.

Die Ausfahrt für die Lieferfahrzeuge wurde in der Augenfalterstraße eingerichtet, um erhebliche Rangierbewegungen auf dem Grundstück zu vermeiden. Das diene dem Schutz der Anwohner vor Lärm, erklärt Gräff. hari
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Michael Peine aus Biesdorf | 19.01.2016 | 09:26  
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