Ein Jahr lang wurde auf dem Schulhof gebuddelt

Mit Schülern gossen Immobilienstadträtin Christine Keil und Schulleiter Bernd Woitinek einen neu gepflanzten Baum auf dem Schulhof an. (Foto: BW)
Berlin: Grundschule unter den Bäumen |

Blankenburg. Die Schüler der Grundschule unter den Bäumen können endlich wieder ihren großen Schulhof nutzen. Vor wenigen Tagen wurden die umfangreichen Bauarbeiten abgeschlossen, die seit Oktober vergangenen Jahres eine Benutzung des Schulhofs unmöglich machten.

Zum Abschluss der Bauarbeiten auf dem Schulgelände an der Straße Alt-Blankenburg 26 pflanzen Schüler gemeinsam mit Immobilienstadträtin Christine Keil (Die Linke) und Schulleiter Bernd Woitinek eine neue Platane.

Anlass für die Arbeiten auf dem Schulhof waren Abwasserprobleme. Wenn es stark regnete, war der Schulhof eine einzige Schlammwüste. Das Wasser floss nicht ab. Deshalb entschied sich das Bezirksamt, das Grundstück endlich an das öffentliche Entwässerungssystem anzuschließen.

"Wie das bei Tiefbauarbeiten häufig der Fall ist, sieht man vom Ergebnis der aufwendigen Arbeiten nicht mehr viel", sagt Stadträtin Keil. "Nur Fachleute können heute noch einschätzen, welchen Aufwand das Verlegen von 350 Meter Abwasserrohr, der Einbau von 20 Schächten sowie das Installieren eines Fettabscheiders für die Schulküche bedeutete. Der Bezirk Pankow hat diese Baumaßnahme mit über 590 000 Euro aus Mitteln des Schul- und Sportanlagensanierungsprogramms sowie aus eigenen Haushaltmitteln finanziert."

Diese Baumaßnahme, die eigentlich den Untergrund des Schulhofs betraf, nutzte das Bezirksamt aber auch, um gleich den Schulhof neu zu gestalten. Dieser ist nun endlich befestigt, sodass sich keine Pfützen mehr nach Regenschauern bilden werden. Insgesamt acht neue Bäume sind kurz vor und während der Herbstferien auf dem Gelände gepflanzt worden.

Zur Einweihung des neu gestalteten Schulhofs gab es dann noch eine Überraschung. Die Filialdirektion Pankow der Berliner Sparkasse entschloss sich, dem Förderverein der Schule eine Spende zu überreichen. Diese beläuft sich über 1500 Euro und soll für schulische Aktivitäten genutzt werden.


Bernd Wähner / BW
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