Der Nabu hofft auf viele freiwillige Helfer bei der Apfelernte auf der Altobstplantage

Die Leiterin der Pankower Nabu-Bezirksgruppe, Katrin Koch, beim Apfelpflücken auf der Altobstplantage. (Foto: Bernd Wähner)

Blankenfelde. Ihre diesjährige Apfelernte am Köppchensee veranstaltet die Bezirksgruppe Pankow des Naturschutzbundes Nabu am 26. September.

Von 9 bis 14 Uhr sind wieder zahlreiche Helfer gern gesehen, die die Naturschützer beim Ernten unterstützen möchten. Die Apfelplantage gehörte früher zu den Stadtgütern Berlin. Die Mitarbeiter der Stadtgüter pflegten die Plantage, beschnitten die Bäume und ernteten das Obst. Das meiste davon ging als Tafelobst in den Westteil der Stadt. Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der Stadtgüter kümmerte sich allerdings niemand mehr um die Bäume. Auf der Plantage entwickelte sich eine artenreiche Flora und Fauna. Wegen dieser Artenvielfalt stellte der Senat das Gebiet vor einigen Jahren unter Naturschutz.

Daraufhin begann der Nabu, sich um dieses Gelände zu kümmern. Er führt dort regelmäßig mit Freiwilligen Arbeitseinsätze durch, repariert Schutzzäune, sammelt Müll und pflegt Biotope. Vor fünf Jahren wurden außerdem 250 Apfelbäume alter Sorten neu in das Naturschutzgebiet gepflanzt.

Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist aber die herbstliche Apfelernte. Diese wird in einem großen Container gesammelt. In einer Kelterei werden die Äpfel dann zu Apfelsaft verarbeitet. Für alle Helfer gibt es zur Stärkung Schmalzstullen und Apfelsaft. Natürlich können auch Äpfel für den Eigenbedarf geerntet werden.

Wer an der Apfelernte teilnehmen möchte, fährt am besten mit dem Bus 107 bis zum Lübarser Weg und läuft dann etwa 15 Minuten den Fußweg in Richtung Lübars. Dort stößt er dann auf die Fläche mit den Apfelbäumen. BW

Weitere Informationen gibt es unter  98 60 83 70 sowie über den E-Mail-Kontakt kkoch@nabu-berlin.de.
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