"Verschwundenes" Verkehrszeichen ist wieder sichtbar

...fünf Minuten später war es vom Knöterich befreit. (Foto: RD)

Bohnsdorf. Wo der Kirschweg in die Bohnsdorfer Chaussee mündet, müssen Autofahrer die Vorfahrt beachten. Das entsprechende Verkehrszeichen war jedoch unsichtbar geworden.

"Anwohner kennen die Situation und beachten die Vorfahrt", teilt Leser Waldemar Alabowitz mit. Zur Verdeutlichung der Situation hat er uns Fotos geschickt.Vor Ort ist statt eines Verkehrszeichens nur ein Mast mit einem grünen Busch zu sehen. Von einem benachbarten Lichtmast wächst der Knöterich herüber und hüllt das Verkehrsschild ein. "Diese Situation wiederholt sich jedes Jahr", hatte unser Leser mitgeteilt.

Weil der Amtsweg schon mal ein paar Tage dauern kann, hat Berliner-Woche-Reporter Ralf Drescher das Schild sozusagen im Leserauftrag selbst vom Knöterich befreit. Jetzt können alle Autofahrer vom Kirschweg kommend sehen, dass sie die Vorfahrt gewähren müssen.

Im bezirklichen Tiefbauamt bedankt man sich für den "Presseeingriff" in die Straßenunterhaltung. "Überlegungen, das Schild zu versetzen, damit der Knöterich von der Straßenlaterne nicht mehr heranreicht, kann das Amt aber nicht folgen. "Das Schild steht bereits hinter der Stadtgrenze auf Brandenburger Gebiet. Wir werden die Anregung, es zu versetzen, aber an die Gemeinde Schönefeld weiterleiten", verspricht Amtsleiter Jürgen Papst.


Ralf Drescher / RD
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