Einmal richtig im Geld wühlen: Politiker besuchen die Staatliche Münze

Matthias Kollatz-Ahnen (l.) und Ralf Wieland präsentieren Modell und Original der 25-Euro-Münze. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Staatliche Münze Berlin |

Reinickendorf. Die Staatliche Münze, Ollenhauerstraße 97, hat am 2. Juli damit begonnen, 25 Euro-Münzen zu prägen. Zum 1. Oktober werden sie in den Umlauf gebracht.

Dr. Andreas Schikora hat sich prominente Unterstützung geholt. Als die ersten 25-Euro-Münzen aus der Maschine kommen, stehen Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und Abgeordnetenhaus-Präsident Ralf Wieland (beide SPD) für den Geschäftsleiter der Staatlichen Münze bereit. Die Politiker präsentieren das Geldstück, mit dem das Bundesfinanzministerium den 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung am 1. Oktober 2015 begeht.

Geprägt wird das 18 Gramm schwere Stück in gut zwei Millionen Auflagen an insgesamt fünf Standorten in der Bundesrepublik. In Berlin werden es 400 000 Exemplare sein.

Geschäftsleiter Schikora nutzt die Gelegenheit, einen der ältesten staatlichen Berliner Betreibe vorzustellen. Die älteste urkundliche Erwähnung der Münze Berlin datiert vom 4. April 1280. Im Dezember 2005 ist der Betrieb mit seinen 70 Mitarbeitern vom traditionellen Molkenmarkt in Mitte an die Ollenhauerstraße gezogen. Mit modernsten Methoden werden hier Münzen produziert, auch im Auftrag anderer Staaten.

Wie in vielen anderen Bereichen auch, hat der Computer eine wichtige Funktion in der Herstellung von Münzen übernommen. Er hilft auch dabei, historisches Geld zu rekonstruieren. Für Finanzsenator Kollatz-Ahnen ergab sich bei der Besichtigung eine ungewöhnliche Möglichkeit für einen Verantwortlichen für den Berliner Haushalt: Einmal richtig im Geld wühlen.

Die Staatliche Münze Berlin hält für Besucher auch eine Dauerausstellung zur Münzherstellung bereit. Sie ist dienstags und donnerstags jeweils von 9.30 bis 15 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Weitere Information unter www.muenze-berlin.de. CS
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