Indianische Schmuckstücke in Britz

Britz. Mit einer Wanderausstellung im Schloss Britz wird in Europa erstmals die Sammlung "Silberschmiedekunst der Mapuche-Indianer" der Universidad Católica de Temuco in Chile gezeigt.

Rund 100 Schmuckstücke, die vor allem die Ausstattung der Mapuche-Frauen umfasst, sind in der Ausstellung mit dem Titel "Die Träume des Rütrafe - Silberschmuck der Mapuche" zu sehen. Die Sammlung entstammt der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zeigt in den Formen und Zeichnungen eines jeden Einzelstücks die künstlerische Gedankenwelt der Rütrafe, der traditionellen Silberschmiede. Die Muster sind eng mit dem Weltbild der Mapuche verbunden, aber auch von Einflüssen aus den Kontakten mit anderen Kulturen geprägt.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium der Republik Chile, der Botschaft der Republik Chile in Berlin und der Technischen Universität Berlin. Sie ist vom 25. April bis 27. Juli, jeweils dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt beträgt fünf, ermäßigt drei Euro. Kinder im Alter bis zwölf Jahre dürfen gratis hinein. Das Schloss Britz bietet außerdem Sonderführungen für Schulklassen an sowie im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag und diverse Workshops.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.schlossbritz.de.

Sylvia Baumeister / SB
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