Nazi-Schande in Britz: Plakate zum „Rudolf-Heß-Marsch“ aufgetaucht - Herr Geisel: Wo bleibt das Verbot am 19. August in Spandau?

Plakate zum „Rudolf-Heß-Marsch“ in Britz aufgetaucht. Foto von Sebastian Haße.
Wird über Nazitaten berichtet heißt es schnell, man bietet ihnen die große Bühne. Berichtet man nicht darüber, heißt es, wie kann man das verschweigen:
Ein rechtsextremer Aufmarsch ist angemeldet für den 19. August 2017 .
Es werden 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Thema ist der dreißigste Todestag des verurteilten NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß.
Er hatte am 17. August 1987 in einem Gefängnis in der Spandauer Wilhelmstadt Selbstmord begangen.
Die widerwärtigen Demo-Aufrufe hierzu auf Plakaten tauchen nun in der ganzen Stadt auf.
Seit heute Nachmittag entdeckt gegen 15:30 Uhr prägen diese auch in der Hufseisensiedlung die Fritz-Reuter-Allee Ecke Stavenhagener Straße.
Doch Vorsicht ist geboten: So manches Plakat ist innen gefüllt mit Glasscherben.
Zwar ist nach Direktinformationen von der Polizei an den Autoren bislang nur ein Heß Plakat aufgetaucht mit eben Glassplittern.
Dennoch sollten Passanten bitte die Polizei verständigen falls sie ein Plakat entdecken. 
Diese rief der ehrenamtlicher Autor hier in die Hufeisensiedlung selbst. Jedoch nicht um den Helden zu spielen.
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