Wie ergeht es denn den Pferdekutschern nun aktuell ?

Arbeitsplätze sowie die Romantische Institution würden verloren gehen. Foto: Haße
Es seien Arbeitsplätze sowie die Romantik bedroht. Findet der Autor.
Seit dem 13. Dezember 2017 sei es von der Straßenverkehrsbehörde des Ordnungsamtes Mitte wirksam , das den umstrittenen Pferdekutschen die Durchfahrt und der Aufenthalt im Bereich östlich des Brandenburger Tores, wo sich die meisten Touristen aufhalten, untersagt sei.
Aber, ein generelles Verbot der Kutschen in Berlin sei sehr schwierig, weil sie als normales Verkehrsmittel gelten würden. Nun, was viele nicht sähen sei auch eine ganz anderer Aspekt. Es würden auch die Arbeitsplätze der Kutschfahrer wegbrechen. 23 Kutschen sind laut Senat im Einsatz.
Die vernichtend, laute und nicht Romantische Alternative ist elektrisch. Die Berliner E-Kutsche erinnert an eine Paradekutsche aus dem 19. Jahrhundert, ist jedoch mit allen modernen technischen Komponenten eines Elektroautos ausgestattet. Und soll stattdessen für ein tolles visitberlin Gefühl sorgen.

Nun gibt es viele Onlinepetitionen. Diese sind aber gegen die Pferdekutschen. Der Autor lässt es sich nicht nehmen, auch eine zu starten. Für die aus seiner Sicht Sicherung der wegfallenden Arbeitsplätz. Informieren kann sich jeder auf www.openpetition.de 

Aktuelle Presseerklärung hierzu  zum Verbot von Pferdekutschen auf dem Pariser Platz
Pressemitteilung Nr. 044/2018 vom 29.01.2018 (www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2018) 
Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, informiert:
Am 13. Dezember 2017 hat die Straßenverkehrsbehörde des Ordnungsamtes Mitte eine straßenverkehrsbehördliche Anordnung erlassen, die das Befahren des Pariser Platzes mit Pferdekutschen untersagt. Hintergrund ist, dass am Pariser Platz der Fußgängerverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist. So wird die Sicherheit der Fußgänger verbessert und der Verkehr geordnet.
Der Pariser Platz ist zudem für den Aufenthalt von Pferden nicht geeignet, weil es dort keine Möglichkeiten zum Trinken und Ausruhen für die Tiere gibt und auch keine, für das Tierwohl wichtige, Schattenplätze gibt. Auch die Hinterlassenschaften der Pferde sind ein ständiges Ärgernis auf diesem wichtigen repräsentativen Platz der Stadt.
Da das Ordnungsamt für den ruhenden und die Polizei für den fließenden Verkehr zuständig ist, obliegt die Durchsetzung des Befahrungsverbotes der Polizei. Das für den ruhenden Verkehr zuständige Ordnungsamt wird falsch „parkende“ Kutschen auf dem Pariser Platz mit einem Strafzettel/“Knöllchen“ bebußen.
Das notwendige Schild (Straßenverkehrsschild: VZ 257-52 StVO – Verbot für Gespannfuhrwerke) ist vom Straßenbaulastträger, dem bezirklichen Straßen- und Grünflächenamt, beschafft worden und wird in nächster Zeit montiert werden.
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