Fabrikverkauf von Lemke

Ursprünglich stammt Marzipan aus dem Vorderen Orient. Im Europa des Mittelalters zählt das kostbare Naschwerk als Medizin - zunächst als Aphrodisiakum, später als Herzmittel. Es wird daher nur in Apotheken und Klöstern hergestellt. Auch die Gründer der ersten Berliner Marzipanmassen-Fabrik, Georg Lemke und Benno Markus, sind Apotheker. Heutzutage ist Marzipan ein Süßwarenartikel, der sich vornehmlich in Torten, Pralinen, Schokoladen oder Speiseeis findet - allerdings in höchst unterschiedlichen Qualitäten. Als Faustregel gilt: Je höher der Mandelanteil (und entsprechend geringer der Zuckeranteil), desto hochwertiger das Marzipan. Im Marzipanlädchen, dem Fabrikverkauf von Lemke, gibt’s beste Qualität - sogar mit 52 Prozent Mandelanteil! Rund 300 bis 400 verschiedene Süßwarenartikel findet der Kunde auf 60 Quadratmetern. Im Marzipanlädchen befindet sich übrigens noch der letzte von einst 20 Marzipankesseln aus dem Jahre 1955. Die 38-Liter-Kessel hatten ihr Domizil in der Fabrik in der Urbanstraße. In den 70ern zog Lemke dann an den heutigen Standort in der Späthstraße 31-32 in Britz. 66 58 14 66. Mittlerweile können die Köstlichkeiten auch online bestellt werden: www.marzipanlädchen.de.
PR-Redaktion / P.R.
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