Schmiererei am Bauzaun der künftigen Flüchtlingsunterkunft

Buch. Wegen Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund ermittelt die Polizei in Buch.

Am 20. September meldete sich gegen 20 Uhr der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bei der Polizei. Er meldete einen Schriftzug mit schwarzer Farbe auf einem Bauzaun an der künftigen Flüchtlingsunterkunft an der Wolfgang-Heinz-Straße. Weil der Schriftzug einen politischen Hintergrund hat, übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen.

Erst im August gab es im Ortsteil einen Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft AWO-Refugium. Daraufhin musste die Betreiberin, die AWO Berlin-Mitte, 180 Geflüchtete an anderen Orten unterbringen. Der ausgebrannte Teil dieser Unterkunft ist nicht mehr zu nutzen.

Bislang konnte der Schaden noch nicht behoben werden. „Weil es ein Modulbau ist, dachten wir, dass wir einfach nur das Modul austauschen müssem“, sagt der Kreisvorsitzende der AWO Berlin-Mitte, Manfred Nowak, auf Anfrage. „Aber das funktioniert leider nicht so. Das Ganze ist viel komplexer. Die Vorbereitung der Arbeiten zieht sich hin. Wann der Schaden behoben werden kann, wissen wir leider noch nicht. Das hängt unter anderem auch von der Firma ab, mit der wir zusammenarbeiten.“ BW
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