Bauarbeiten auf Krankenhausareal in vollem Gange

Zum Frühlingsfest im Ludwig-Hoffmann-Quartier kamen auch viele Familien, deren Kinder künftig eine der beiden Schulen auf dem Gelände besuchen werden. (Foto: BW)

Buch. Über die aktuellen Bauarbeiten im Ludwig-Hoffmann-Quartier konnten sich die Bucher vor wenigen Tagen bei einem Frühlingsfest informieren. Die Ludwig-Hoffmann-Quartier-Objektgesellschaft hatte auf das weitläufige Areal an der Wiltbergstraße geladen, um einen Einblick in Planung sowie Baufortschritt zu geben.

Auf dem früheren Krankenhausgelände finden zurzeit zahlreiche Erdarbeiten statt. Dort werden Wasser- und Abwasserrohre, Elektroleitungen und Kommunikationskabel verlegt. "Im Herbst werden wir die Erschließung des Geländes komplett abgeschlossen haben", erklärt Projektentwickler Andreas Dahlke. Rege gebaut wird bereits an den Gebäuden, in denen im Sommer zwei neue Schulen einziehen. Dabei handelt es sich um die evangelische Grundschule und die Montessori-Schule, in der Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden. Die Kinder beider Schulen werden dafür sorgen, dass auf das frühere Klinikgelände im wahrsten Sinne des Wortes wieder Leben einzieht. Emsig gebaut wird aber auch schon an den Häusern 11 und 14. In diese werden die ersten neuen Wohnungen im Ludwig-Hoffmann-Quartier eingebaut. Um dieses Vorhaben kümmern sich die Macher des Projektes Cumberland am Kurfürstendamm, Detlef Maruhn und Dirk Germandi. Zunächst nehmen sie sich den Einbau von 78 Wohnungen vor. Danach sollen noch einmal 134 Wohnungen folgen. "Ich gehe davon aus, dass Ende des Jahres die ersten Bewohner einziehen", sagt Projektentwickler Andreas Dahlke.Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen), der die Entstehung des Ludwig-Hoffmann-Quartiers von Anfang an begleitete, äußert sich anerkennend über dessen Fortschritt. "Das Krankenhausensemble stand lange leer. Herr Dahlke hatte den Mut, es wach zu küssen", sagt der Stadtrat. "Es ist eine tolle Leistung, dass der Projektentwickler hier rasch etwas bewegen konnte. Er zeigt, dass in Berlin in puncto Baugeschehen auch etwas klappen kann."

Bebaut wurde das Gelände an der Wiltbergstraße ab 1916. Letzter Nutzer war das Helios Klinikum. Als es sich dann an der Schwanebecker Chaussee seinen eigenen Klinikneubau errichtete, wurden die Häuser an der Wiltbergstraße nach und nach leer gezogen. Das Grundstück ging in die Verwaltung des Berliner Liegenschaftsfonds. Von dem erwarb es vor gut drei Jahren die Projektentwicklungsgesellschaft um Andreas Dahlke. Seitdem plant der rührige Baufachmann mit seinem Team die Zukunft des knapp 250 000 Quadratmeter großen Geländes. Insgesamt 36 Einzelprojekte sind Teil des Konzeptes. Die Fertigstellung des gesamten Ludwig-Hoffmann-Quartiers ist für 2017 vorgesehen.

Weitere Infos gibt es im Internet auf http://asurl.de/6xr.

Bernd Wähner / BW
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