Bucher Bürger überlegen sich Strategien

Buch. In drei "Bucher Runden" werden sich in den nächsten Wochen engagierte Bürger aus dem Ortsteil darüber verständigen, wie gegen rechtsextreme Vorfälle in Buch vorzugehen ist.

"Seit geraumer Zeit gibt es in Buch zunehmend neonazistische Propaganda und auch Schmierereien", erklärt einer der Initiatoren der "Bucher Runden", Abgeordnetenhausmitglied Rainer-Michael Lehmann (SPD). "Laut Auskunft des Pankower Registers gab es in diesem Jahr bereits 22 rechtsextreme Vorfälle in Buch. Aufkleber der sogenannten AG Buch wurden und werden zum Beispiel im Aufrag der NPD von rechten Akteuren im Ortsteil geklebt."Des Weiteren kam es seit der Eröffnung des neuen Bürgeramtes in Buch im Frühjahr dieses Jahres häufiger zu Propagandadelikten im Haus. Auch das Einkaufszentrum "Schlossparkpassagen" bekam es in den vergangenen Wochen mit solchen Vorfällen zu tun, wie Lehmann weiter berichtet.

Was man gegen die Zunahme rechter Delikte im Ortsteil tun kann: Darüber wird in den "Bucher Runden" mit unterschiedlichen Akteuren gesprochen. Diese werden zu den Treffen persönlich eingeladen. Die erste "Bucher Runde" findet am 18. Dezember auf dem Gelände des Max-Delbrück-Centrums statt. In dieser kommen Akteure zusammen, die sich um den öffentlichen Raum in Buch kümmern und in öffentlichen Einrichtungen tätig sind. In einer zweiten "Bucher Runde" werden sich Vertreter der demokratischen Parteien zum Thema austauschen und Lösungsansätze formulieren. Auf einer dritten Veranstaltung wird von den Bucher Akteuren mit Senatsvertretern übers Thema gesprochen. Es werden dabei Strategien entwickelt.

Mehr Informationen gibt es im Abgeordnetenhaus-Büro von Rainer-Michael Lehmann: 23 25 22 74.

Bernd Wähner / BW
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