Die energetische Sanierung des Hauses hat begonnen

Die Bauarbeiten am alten Kita-Gebäude sind in vollem Gange. Noch in diesem Jahr sollen sie beendet werden. (Foto: BW)

Buch. Aus einer lange Zeit ungenutzten Kita soll schon bald wieder Kinderlachen zu hören sein. Dafür sorgt der Kulturverein Prenzlauer Berg. Er baut das Gebäude in der Karower Chaussee 169b so aus, dass dort bis zu 78 Kinder betreut werden können.

"Für uns ist das Ganze eine Herausforderung", erklärt Thilo Schwarz-Schlüssler vom Kulturverein. "Bei diesem Bauwerk handelt es sich nämlich nicht um einen DDR-Kita-Typenbau. Hier konnten Architekten mal experimentieren." Weil das Bauwerk etwas Besonders ist, muss bei den Bauarbeiten behutsam vorgegangen werden. Das zweistöckige Gebäude war bis zum 31. Dezember 2005 als Kita genutzt worden. Am Haus befindet sich ein relativ großer Garten mit einer Größe von 3200 Quadratmetern. Sowohl Gebäude, als auch Garten sehen natürlich nach so vielen Jahren Leerstand reichlich mitgenommen aus. Weil die Anzahl der Kinder in Buch und Karow stetig zunimmt, entschied sich das Bezirksamt, die Kita zu reaktivieren.

2011 wurde ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Den Zuschlag erhielt der Kulturverein Prenzlauer Berg, der bereits Kitas in Prenzlauer Berg und Wedding erfolgreich betreibt. Im vergangenen Jahr begannen die Bauarbeiten. "Das Gebäude ist entkernt. Wir werden aus den bisherigen drei Gruppenräumen vier machen. Auch der Keller wird künftig mitgenutzt. Dort entsteht zum Beispiel ein Sportraum", erklärt Thilo Schwarz-Schlüssler. In diesem Frühjahr werden Türen und Fenster im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung erneuert. Danach wird der Innenausbau voranschreiten. Noch in diesem Jahr sollen die wichtigsten Bauarbeiten abgeschlossen sein, spätestens 2015 wird der Garten am Haus gestaltet. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres könnte Eröffnung sein, wenn alles glatt läuft. Dass die Kita benötigt wird, merkt der Kulturverein bereits jetzt. "Es gibt schon viele Nachfragen von Eltern", so Schwarz-Schlüssler.

Weitere Informationen zum Kulturverein auf www.kvpb.de.

Bernd Wähner / BW
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