Die Wiltbergstraße in Buch wird ab April 2014 saniert und ausgebaut

Buch. Sie ist die Hauptverkehrsader durch den Buch Ortskern: die Wiltbergstraße. Allerdings befindet sie sich in einem äußerst maroden Zustand. Deshalb beschloss das Bezirksamt 2007, die Straße zu sanieren.

Im April 2014 soll es nun endlich losgehen. Die aktuellen Bauplanungsunterlagen stellte das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt kürzlich in der Sitzung des BVV-Verkehrsausschusses vor. Erneuert und umgebaut wird die Wiltbergstraße zwischen Am Sandhaus und Karower Chaussee. Unmittelbar im Bereich Am Sandhaus werden die beiden dort noch vorhandenen zwei Mittelinseln zu einer zusammengefasst. Außerdem wird so umgebaut, dass dort zwei BVG-Busse während der Betriebspausen nebeneinander parken können. Etwas verlegt werden auf der Wiltbergstraße außerdem die beiden Bushaltestellen, an denen die Busse wieder einsetzen beziehungsweise enden. Damit soll den Fahrgästen das Aus- und Umsteigen erleichtert werden. Größere Veränderungen wird es des Weiteren am Bahnhof geben. Dort wird der Bahnhofsvorplatz komplett neu gestaltet. Der bisherige Taxihalteplatz wird in die sogenannte kleine Wiltbergstraße verlegt. Dafür entsteht am Bahnhof eine neue Fahrradabstellanlage. Auf der gesamten Wiltbergstraße wird es künftigen einen Radweg geben. Ebenfalls komplett umgebaut wird die Kreuzung zur Straße Alt-Buch. Diese soll übersichtlicher werden. Die Bushaltestellen, die sich zurzeit noch etwas weiter entfernt von der Kreuzung befinden, werden unmittelbar an die Kreuzung verlegt. Auch der Knotenpunkt Wiltbergstraße und Karower Chaussee wird erneuert. Der Bezirk wollte dort eigentlich einen Kreisverkehr einrichten. "Wir konnten uns aber gegen den Senat und die Polizei nicht durchsetzen", sagt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen). "Deshalb wird an diesem Knoten eine neue Lichtsignalanlage gebaut."

Für alle Bauarbeiten sind etwa sieben Millionen Euro vom Senat genehmigt worden. Bis August werden nun die Ausführungsplanungen erarbeitet. Danach müssen die Arbeiten EU-weit ausgeschrieben werden. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren dauert ein halbes Jahr.


Bernd Wähner / BW
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