Institut genießt weltweit einen sehr guten Ruf

Buch. Auf 20 Jahre kann das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) zurückblicken. Gegründet wurde das Forschungszentrum auf dem Bucher Campus an der Robert-Rössle-Straße mit dem Ziel, Grundlagen- und klinische Forschung noch enger miteinander zu verknüpfen.

So arbeitet das MDC sehr eng mit der Charité zusammen. Ihre langjährige Kooperation werden beide in diesem Jahr mit dem neuen "Berliner Institut für Gesundheitsforschung" auf eine neue inhaltliche und strukturelle Grundlage stellen, erklärt der MDC-Vorstandsvorsitzende Professor Walter Rosenthal.Gegründet wurde das MDC vor 20 Jahren von Professor Detlev Ganten. Ihm folgte später Professor Walter Birchmeier. Deren Arbeit würdigt der heutige MDC-Chef: "Ohne ihre kluge und vorausschauende Aufbau- und Berufungspolitik stünde das MDC heute nicht da, wo es im weltweiten Vergleich steht." Auf der aktuellen Rangliste der 20 weltbesten Forschungseinrichtungen der Molekularmedizin und Gentechnik steht das MDC inzwischen auf Platz 14.

Gegründet wurde das MDC aus drei Zentralinstituten der früheren Akademie der Wissenschaften der DDR heraus auf Empfehlung des Deutschen Wissenschaftsrats. Benannt worden ist die Forschungseinrichtung nach dem Physiker, Biologen und Nobelpreisträger Max Delbrück (1906-1981). Im MDC arbeiten zurzeit über 1600 Beschäftigte, einschließlich der etwa 500 Forscher aus 57 Ländern, die als Gäste dort wirken. Zu den weiteren Beschäftigten gehören etwa 470 deutsche Wissenschaftler sowie weitere 353 Doktoranden. Gefördert wird die MDC-Forschung zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent vom Land.


Bernd Wähner / BW
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