Jugendliche und Erwachsene bauen ein Speerschleuder

Buch. Wie baut man eine Speerschleuder? Eine Antwort auf diese Frage erhalten Interessierte am 4. Mai auf dem Archäologie- und Abenteuerspielplatz Moorwiese.

Die Speerschleuder, von Fachleuten auch Atlatl genannt, war wahrscheinlich die erste Möglichkeit der Menschen, einen Pfeil mittels einer Mechanik zu beschleunigen. "Im Gegensatz zum einfachen Wurfspeer ist der Speer bei der Speerschleuder bereits ähnlich flexibel wie beim später aufkommenden Bogen", erklärt Martyn Sorge vom Archäologiespielplatz. "Außerdem war er mit einer Befiederung zur Stabilisierung versehen." Hinweise auf Speerschleudern datieren Archäologen auf circa 18 000 vor unserer Zeitrechnung. Diese älteste Pfeilwaffe kann jeder aufgrund ihrer einfachen Konstruktion in wenigen Stunden nachbauen. Wie das geht, wird beim Workshop am 4. Mai von 9.30 bis etwa 15 Uhr gezeigt."Wir beschäftigen uns zunächst mit den Technologien der Steinzeit und ihren modernen Einsatzmöglichkeiten", erklärt Martyn Sorge. "Eine Speerschleuder wird aus einem Holzstück geschnitzt. Danach baut sich jeder Teilnehmer einen Speer. Abschließend kann jeder den Speer schleudern." Der Workshop findet auf dem Archäologie- und Abenteuerspielplatz in der Wiltbergstraße 29a statt. Im Anschluss an den Workshop nimmt der Moorwiesen-Spielplatz an der Langen Nacht der Familie teil. Er bleibt für Kinder und Eltern bis 22 Uhr geöffnet.

Anmeldung zum Workshop per E-Mail an moorwiese@netzwerkspielkultur.de oder unter 0176 57 26 60 53.

Bernd Wähner / BW
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