Kein geeigneter Bewerber: Bezirk will Café nun für Veranstaltungen vermieten

Im Bucher Bürgerhaus wird es kein gewerblich betriebenes Café mehr geben. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Bucher Bürgerhaus |

Buch. Das Ende vergangenen Jahres geschlossene Café im Bucher Bürgerhaus wird nicht wieder eröffnet. Das teilt der Stadtrat für Facility Management, Torsten Kühne (CDU), auf Anfrage mit.

Das Bezirksamt hatte für die Erdgeschossräume in der Franz-Schmidt-Straße 8-10 im Frühjahr einen neuen Betreiber gesucht. Weil sich kein geeigneter Bewerber meldete, wurde das Interessenbekundungsverfahren wiederholt. Als auch Runde zwei ergebnislos blieb, erklärte das Bezirksamt das Verfahren für beendet.

Inzwischen habe man sich im Bezirksamt auf ein neues Konzept für die Räume verständigt, sagt Kühne. Das bisherige Café, der große Veranstaltungsraum und die sich dazwischen befindliche Küche können jetzt von Bürgern stundenweise angemietet werden.

Dort können Versammlungen, Veranstaltungen oder auch Familienfeste organisiert werden. „Eine Nutzungsbindung ist nicht vorgesehen“, so Kühne. Deshalb sei auch vorstellbar, dass zum Beispiel Kurse, Nachbarschaftstreffen oder Projekte mit geflüchteten Menschen in den Räumen stattfinden.

Vor einer Vermietung wird das Bezirksamt allerdings die Küche noch entsprechend ausstatten. Danach soll eine Anmietung sowohl aller Räume als auch einzelner Räume möglich sein. Einen gewerblichen Café-Betrieb, so wie ursprünglich vorgesehen, wird es daher auf absehbare Zeit nicht geben.

Das heutige Bucher Bürgerhaus war bis 2006 eine Kita. Weil es seinerzeit immer weniger Kinder im Ortsteil gab, wurde sie aufgegeben. Daraufhin entstand die Idee, ein Bürgerhaus dort einzurichten. In diesem wurden Angebote öffentlicher und freier Träger konzentriert. Dass es im Bürgerhaus auch ein Café geben sollte, gehörte Konzept. Das bisherige wurde 2013 eröffnet. Es war zwar bei seinen Nutzern beliebt, aber trug sich offenbar wirtschaftlich nicht. Deshalb schloss es Ende 2016 wieder. BW
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