Mindestens drei Jahre werden die Arbeiten an der Wiltbergstraße dauern

Buch. Ab Sommer wird die Wiltbergstraße neu gebaut. Das Bezirksamt hatte bereits 2007 die Erneuerung beschlossen, aber erst jetzt stellt das Land die Mittel bereit.

Die Liste der anstehenden Arbeiten auf der wichtigsten Straße des Ortsteils ist lang. Und nun ist auch der Bauablauf klar. Deshalb stellte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) den Buchern kürzlich auf einem Bürgerforum die Planungen vor. Damit der Durchgangsverkehr nicht völlig zum Erliegen kommt, lässt das Bezirksamt die Straße in drei Etappen erneuern. Der erste beginnt im Sommer, der zweite im Frühjahr 2015 und der dritte 2016. Voraussichtlich 2017 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Während der Bauarbeiten gibt es eine Umleitungsstrecke. Diese geht über die Hobrechtsfelder Chaussee und den Pölnitzweg bis zur Straße Alt-Buch. Damit die betreffenden Straßen den zusätzlichen Verkehr verkraften, werden sie ab Juni entsprechend ertüchtigt, erklärt Kirchner. Erneuert und umgebaut wird die Wiltbergstraße von der Einmündung Am Sandhaus bis zur Karower Chaussee. Unmittelbar im Bereich Am Sandhaus werden die beiden vorhandenen Mittelinseln zu einer zusammengefasst.

Außerdem sollen dort künftig zwei BVG-Busse während ihrer Betriebspausen nebeneinander parken können. Etwas verlegt werden auf der Wiltbergstraße außerdem die Bushaltestellen. Damit soll den Fahrgästen das Aus- und Umsteigen erleichtert werden.

Veränderungen wird es auch am Bahnhofsvorplatz geben. Dieser wird komplett neu gestaltet. Auf der gesamten Wiltbergstraße wird es künftig einen Radweg geben. Umgebaut werden auch die Kreuzungen zur Straße Alt-Buch sowie zur Karower Chaussee. Sie sollen übersichtlicher gestaltet werden.

Die eigentlichen Straßenbauarbeiten sind gar nicht mal so zeitaufwendig, erläutert Kirchner. Aber alle Versorger wie Gasag, Vattenfall, Telekom und Wasserbetriebe nutzen die Instandsetzung, um ihre Leitungen zu erneuern - und das braucht seine Zeit. Für das Vorhaben sind etwa sieben Millionen Euro vom Senat genehmigt worden. Wegen des Kostenumfangs sind die Bauarbeiten inzwischen EU-weit ausgeschrieben worden.


Bernd Wähner / BW
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