Grundstein gelegt für Neubauwohnungen am Kormoranweg

Den Grundstein legten Karla Arndt und Michael Abraham von der BG Ideal mit Michael Müller, dem Architekten Thomas Hillig sowie Maren Kern. (Foto: Kerstin Brehmer)

Buckow. Erneut wird ein Bauvorhaben in Süd-Neukölln umgesetzt, diesmal von der Baugenossenschaft Ideal. Am Kormoranweg entstehen 100 Wohnungen mit einer Wohnfläche von jeweils 60 bis 110 Quadratmetern.

Am 14. November legte die Baugenossenschaft Ideal zusammen mit Michael Müller (SPD), derzeit noch Senator für Stadtentwicklung und Umwelt und designierter Regierender Bürgermeister von Berlin, den Grundstein für 100 Wohnungen am Kormoranweg Ecke Kolibriweg.

Die Ideal setzt auf eigenem Grundstück einen Bauplan mit insgesamt 423 Wohnungen um. Gebaut werden in der Nachverdichtung insgesamt neun Wohngebäude mit drei bis fünf Etagen. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen haben 60 bis 110 Quadratmeter Wohnfläche mit Balkonen oder Terrassen. Um mehr Platz für Parkplätze zu schaffen, werden auch zwei Tiefgaragen errichtet. Ferner ist ein Gemeinschaftsraum vorgesehen, der Begegnungen und gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglichen soll.

"Wie hoch die Miete für die Wohnungen sein wird, können wir derzeit noch nicht genau abschätzen", sagt Kerstin Brehmer, Pressesprecherin der Ideal. Insgesamt gab es bei dem Bauvorhaben einen Planungsvorlauf von rund zwei Jahren, da der Bebauungsplan für das Vorhaben geändert werden musste. Für die Bäume, die hier gefällt wurden, wird es Ersatzpflanzungen geben. Auch um die bestehenden Gebäude wird einiges geschehen, um das Gesamtbild harmonischer zu gestalten: Die Fassaden werden nach einem Farbkonzept angeglichen, so dass die gesamte Anlage zukünftig die vier Jahreszeiten wiederspiegelt.

Die Außenanlagen in der Umgebung der Neubauten werden ebenfalls komplett überarbeitet. Zwei Spielplätze für Kinder verschiedener Altersgruppen und Ruhezonen mit Sitzbänken sollen künftig zum Verweilen und Kommunizieren einladen. Insgesamt investiert die Baugenossenschaft 23,6 Millionen Euro für das Bauvorhaben inklusive Außenanlagen.

Senator Michael Müller begrüßt das Projekt. Der Bau neuer Wohnungen - gerade auch durch die Wohnungsbaugenossenschaften - sei notwendig, um ein ausreichendes Angebot an attraktivem und bezahlbarem Wohnraum sicherzustellen. Müller: "Aus stadtökonomischer Sicht überzeugt es, dabei im Wege der Nachverdichtung auch die Baulandpotenziale im gut erschlossenen Siedlungsbereich zu nutzen".


Sylvia Baumeister / SB
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.