Bezirk stehen bis zu 140 Millionen Euro für den Schulausbau zur Verfügung

Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Bezirk wird im Zeitraum von 2017 bis 2021 zwischen 130 und 140 Millionen Euro in die Sanierung und den baulichen Unterhalt seiner Schulen stecken. Das brachte die Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bei der jüngsten BVV hervor.

Die Grünen wollten mit ihrer Anfrage vor allem wissen, welche Maßnahmen zum Erhalt während der laufenden Wahlperiode geplant sind. Stadtentwicklungsamtschef Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen) zählte auf: „Modularer Ergänzungsbau (MEB) im Jahr 2020 sowie Fenster- und Fassadensanierung in 2021 an der Grundschule in Alt-Schmargendorf, MEB und Umbau der Mensa an der Grundschule am Heckerdamm im Jahr 2021, Abriss der Hausmeisterwohnung an der Eichendorff-Grundschule im kommenden Jahr, MEB für die Schule und den Hort am Spandauer Damm im Jahr 2021.“ Schruoffenegers Liste war lang. Zusätzlich stünden zwei große Baumaßnahmen an, die direkt vom Senat zugewiesen würden: ein MEB und die Sporthalle für die Grundschule am Halemweg in 2019 und die Schließung der Baulücke sowie ein Kita-Ergänzungsbau für die Grundschule Halensee im gleichen Jahr. Auf die Jahreszahlen der Baumaßnahmen bezogen sagte der Grünen-Stadtrat: „Das ist die formelle und finanziell abgesicherte Planung. Wenn wir schneller sind, dürfen wir die Maßnahme vorziehen.“ Einige Maßnahmen liefen schon, wie etwa die auf dem Campus Schmargendorf, andere würden noch in diesem Herbst beginnen, wie zum Beispiel die Sanierung der Schulsporthalle in der Westendallee.

Für die bauliche Unterhaltung stünden ab kommendem Jahr 14,17 Millionen Euro zur Verfügung. „Diese Mittel können wir jetzt noch nicht auf Maßnahmen verteilen, da läuft die konkrete Planung noch. Mit ihnen wird aber faktisch jede Schule angefasst“, erklärte Schruoffeneger.

Er gehe davon aus, dass bis zum Jahr 2021 bis zu 140 Millionen Euro aus verschiedenen Förderprogrammen in den Ausbau der Schulen fließe. „Das wäre etwas mehr als ein Drittel dessen, was als Sanierungsstau für den Bezirk aufgelistet wurde.“ Und natürlich würden bei den Planungen ökologische Aspekte sowie schulspezifische Anforderungen wie Barrierefreiheit oder Zuschnitt der Räume berücksichtigt, so Schruoffeneger. maz
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