Licht an im Ottilie-von-Hansemann-Haus

Seit Anfang März reif zum Einzug: Das Ottilie-von-Hansemann-Haus in der der Otto-Suhr-Allee. (Foto: Thomas Schubert)
Berlin: Ottilie-von-Hansemann-Haus |

Charlottenburg. Einst fanden hier junge Akademikerinnen ein Zuhause – jetzt hat ein Münchner Investor das Ottilie-von-Hansemann-Haus zum Wohnkomplex umgebaut.

Als „Viktoria-Studienhaus“ in den Jahren 1914/15 von Emilie Winkelmann, der ersten Architektin Deutschlands, gestaltet, erfuhr der Gründerzeitbau an der Otto-Suhr-Allee, kurz vor dem Ernst-Reuter-Platz, jetzt eine moderne Nutzung. Anstelle von Unterkünften für Studentinnen, die Frauenrechtlerin Ottilie von Hansemann einrichten ließ, beziehen seit Anfang März neue Eigentümer die 97 Wohnungen gleich neben der ebenfalls kürzlich eröffneten Berlin-Zentrale der Deutschen Bank.

Seit Ende 2014 hatte der Investor Dirk Germandi mit seiner Firma Profi Partner dem angegangenen Altbau eine weitreichende Sanierung zukommen lassen und ihn um zwei neue Gebäudeflügel im Hofbereich ergänzt. Ähnlich wie das frühere Hotel Haus Cumberland am Kurfürstendamm, wo Germandi zuvor Hand anlegte, verfügt auch dieses Anwesen über einen Brunnen mit Pergola. Zuletzt kannten Charlottenburger das Hansemann-Haus als Sitz des Theaters "Tribüne", wo 2011 zum letzten Mal der Vorhang fiel. tsc
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