Neues Gesicht für Spreebögen: Bürger können über Ideen abstimmen

Charlottenburg. Sie liegen unterhalb der Straße Am Spreebord, zwischen Caprivi- und Röntgenbrücke: die steinernen Spreebögen. Nun sollen die Bewohner der Mierendorff-Insel über ihr neues Gesicht abstimmen

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Noch präsentieren sich die Bögen grau, rissig und bemoost. Weil sich das ändern soll, hat das Kiezbüro kürzlich ein Forum veranstaltet, bei dem Vorschläge zur Gestaltung gemacht werden konnten.

Der Kunstgießer Hermann Noack plädierte für eine Bepflanzung vor den Bögen, passend zu den schon vorhandenen Rosenbüschen. Er erklärte sich bereit, auf dem Grünstreifen eine Art Skulpturenpark aus seiner eigenen Bronzegießerei aufzubauen.

Unter dem Motto „Insel-Zeichen“ präsentierte die Jugendkunstschule temporäre Aktionen auf und an der Caprivibrücke, die in Zukunft auf der gesamten Insel stattfinden könnten.

Der Maler Matthias Fernow entwickelt bereits seit 2014 sein Konzept der „Bunten Bögen“. Er möchte das steinerne Band in polychrome Farben (warme und kalte Farben) tauchen. Bislang hat er bereits 114 Unterschriften für diese Form der Gestaltung gesammelt.

Diese drei Vorschläge wurden beim Forum diskutiert. Auf Moderationskarten sind die Meinungen darüber festgehalten worden. Nun können sie im „Haus am Mierendorffplatz“, Mierendorffplatz 14, nachgelesen werden.

Außerdem werden alle interessierten Anwohner um ihr Votum gebeten. Sie können Mittwoch bis Freitag zwischen 12 und 18 Uhr vorbeikommen - oder auf gut Glück an den anderen Wochentagen. Ende Oktober werden die Stimmen ausgezählt, das Ergebnis wird dann veröffentlicht. Infos gibt es unter  344 58 74. sus
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