Umbau des Kinderspielplatzes "Welle" an der Zillepromenade hat begonnen

Die "Welle" ist abgebaut. Der Kinderspielplatz an der Zillepromenade wird bereits seit einem Monat saniert. (Foto: Klaus Teßmann)
Berlin: Die Welle |

Rummelsburg. An der Zillepromenade gibt es wieder Baustellenlärm. Die schweren Schaufeln fressen sich in die Erde. Die Umbauarbeiten für den Kinderspielplatz „Welle“ neben der Kita „Hoppetosse“ an der Rummelsburger Bucht haben begonnen.

Der Bauarbeitenbeginn hatte sich aufgrund notwendiger Bodenuntersuchungen um einen Monat verzögert. Der Spielplatz war in die Jahre gekommen. Vor 17 Jahren wurde er gebaut, in Berlin sollten Spielplätze aber alle zehn Jahre erneuert werden. Die Bauarbeiten waren also längst überfällig.

Der Sanierung war eine große öffentliche Beteiligung vorausgegangen: Die Kinder der Kita "Hoppetosse" und der „Schulstation Insel Auguste“ von der Schule an der Victoriastadt sowie Anwohner hatten sich seit Herbst 2015 mit Ideen für die Neugestaltung eingebracht. Das Thema war „Taka-Tuka-Insel“, weshalb der Spielplatz in Zukunft „Taka-Tuka-Insel“ heißen wird. Das ursprünglich namensgebende Element, die „Welle“, ist abgebaut. Das Gelände war wellenförmig modelliert gewesen. Einige Spielelemente waren bereits zuvor aus Sicherheitsgründen abgebaut worden.

Insgesamt 250 000 Euro nimmt der Bezirk Lichtenberg in die Hand, um den Platz von Grund auf zu erneuern. Eine Jury soll noch in diesem Jahr die Auswahl für die Spielgeräte treffen. Firmen wurde gebeten, Spielelemente für den Kletterbereich anzubieten.

Für Drei- bis Zwölfjährige

Die Kriterien werden unter anderem sein: Material, Altersgruppe drei bis zwölf Jahre, Struktur, Ausführung, Einhaltung des Kostenrahmens, Gesamtgestaltung, Spielangebote nach Vorlage der Ideen aus der Kinderbeteiligung und entsprechend dem Thema „Taka-Tuka-Insel“. Die Kinder wünschen sich Elemente zum Rutschen, Klettern, Balancieren, Schwingen, Wippen, Verstecken und Ruhen. Auch an genügend Schattenplätze soll bei der Gestaltung gedacht werden. Im Juryverfahren wird den beteiligten Kindern ein Stimmrecht eingeräumt. Bestehende wiederverwertbare Spielgeräte wie die beiden Schaukeln, eine Matschwanne, zwei Federwippgeräte, eine Kletterschnecke sowie ein Balanciersteg werden in den Buddel- beziehungsweise Schaukelbereich integriert.

„Wir werden daran festhalten, die Umgestaltung zügig umzusetzen. Sollten wir keinen langen und harten Winter bekommen, werden wir den beliebten Spielplatz im Juni 2017 endlich wieder den Kindern überlassen können“, so der zuständige Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU). Er bedankte sich bei den Kindern für ihre vielen guten Idee. KT
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