Auto landet in leerem Wasserbecken

Charlottenburg. In Charlottenburg kam am 28. Dezember ein Fahrzeug von der Straße ab und landete im zurzeit trockenen Brunnen des Ernst-Reuter-Platzes. Als die alarmierten Polizisten gegen 3.45 Uhr am Unfallort eintrafen, standen ein Mann und eine Frau neben dem BMW und gaben an, unverletzt zu sein. Die 26-jährige Frau, die alkoholisiert wirkte, habe dann erklärt, sie sei gefahren. Ihr Begleiter verhielt sich während der Unfallaufnahme sehr auffällig. Zunächst gab er sich als sein Bruder aus, dann habe er versucht wegzulaufen und wurde nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen. Auf der kurzen Flucht hatte der 27-Jährige vermutlich auch noch kleine Gefäße mit einer pulvrigen weißen Substanz weggeworfen. Er habe dann angegeben, Kokain konsumiert zu haben. Am Ort meldete sich ein unbeteiligter Zeuge bei den Beamten und berichtete, dass er in der Hardenbergstraße das spätere Unfallauto mit überhöhter Geschwindigkeit gesehen habe und in diesem Moment ein Mann am Steuer gesessen haben soll. Für die beiden wurden Blutentnahmen angeordnet und durchgeführt. Die Frau konnte danach die Polizeidienststelle wieder verlassen. Bei den weiteren Überprüfungen zu dem 27-Jährigen stellten die Ermittler fest, dass er keine gültige Fahrerlaubnis, dafür aber einen offenen Haftbefehl hatte. Der Unfallwagen wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. my
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