Polizei bestätigt illegalen Umbau von Ku'damm-Rennern

Lamborghini lahmgelegt: Die serienmäßige Performance reichte dem Halter dieses hochgerüsteten Sportwagens nicht aus. (Foto: Polizei)

Charlottenburg-Wilmersdorf. Leistungssteigernde Merkmale als „erhebliche Mängel“: Nach der Beschlagnahmung von sportlichen Fahrzeugen auf dem Kurfürstendamm liegt nun das Ergebnis der Untersuchung vor: Fünf Pkw dürfen erst nach einer Zurückrüstung wieder auf die Straße.

Was als Tuningmaßnahme gedacht war, führte somit keineswegs zum schnelleren Vorwärtskommen, sondern im Gegenteil: zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Bei der Begutachtung der sichergestellten Vehikel bestätigten sich gleich reihenweise Verdachtsmomente des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizei. Tiefergelegte Fahrwerke und vor allem die übermäßig laute Auspuffanlagen an den hochkarätigen Wagen von Mercedes-Benz, Maserati und Lamborghini sind in dieser Form höchstens auf abgesperrten Rennstrecken zulässig, jedoch nicht auf öffentlichen Straßen. „Die Fahrzeughalter müssen nicht nur mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen, sondern haben auch die Gutachterkosten zu tragen“, vermeldet die Polizei. „Zudem dürfen die Fahrzeuge erst dann wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Mängel behoben wurden.“

Somit fühlen sich die Beamten durch dieses Ergebnis darin bestärkt, Kontrollen auffälliger Fahrzeuge in der City West fortzuführen. Den Ausschlag gegeben hatten wiederholte Beschwerden von Anwohnern. Die Polizeikontrollen von Profilierungsfahrten am Kurfürstendamm – sie sind noch lange nicht beendet. tsc
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