Frauen an der Macht: Ausstellung im Schloss würdigt ein starkes Geschlecht

Prunkstück der Schau: eine Sänfte, in der Friedrich Wilhelm (II.) mit Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel ihre Ehe besiegelten. (Foto: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten / Wolfgang Pfauder)
Berlin: Schloss Charlottenburg |

Charlottenburg. Kurfürstinnen, Königinnen und Kaiserinnen – Herrschaft war ab der Machtübernahme der Hohenzollern vor 600 Jahren Frauensache. Und so heißt auch eine neue Ausstellung, die im Theaterbau des Schlosses Charlottenburg auf Besucher wartet.

Dort präsentiert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Geschichtsinteressierten dazu 300 Exponate, beschafft mit Hilfe von 60 Leihgebern aus ganz Europa. Dabei reicht die Spanne vom ältesten nachweisbaren Frauenkleid Brandenburgs (um 1460) bis zum Krönungsmantel der Königin Augusta. Als besonderes Prunkstück der Schau gilt eine Sänfte, die anlässlich der Hochzeit Friedrich Wilhelms (II.) mit Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahr 1765 Verwendung fand. Hinzu kommt eine Auswahl an Gemälden mit Abbildungen der herrischen Damen.

"Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde" läuft bis 22. November im Theaterbau des Schlosses Charlottenburg, Spandauer Damm 10. Di-So 10-18 Uhr. Eintritt kostet 14, ermäßigt 10 Euro. Infos auf www.frauensache-preussen.de. Auch Tickets lassen sich dort reservieren. tsc
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